Das Feuer in einer geplanten Flüchtlingsunterkunft im baden-württembergischen Pfedelbach wurde nach ersten Erkenntnissen der Ermittler absichtlich gelegt. Die Polizei Heilbronn habe Hinweise auf Brandstiftung, sagte ein Sprecher. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich in dem Haus keine Personen.

Bei dem Feuer in der Nacht zu Donnerstag hat die geplante Unterkunft schweren Schaden genommen, der Dachstuhl brannte komplett ab. Es entstand ein Schaden von 150.000 Euro. Wer das Feuer gelegt hat, ist noch unklar.

Sollte sich der Verdacht der Brandstiftung bestätigen, muss nach den Worten von Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) die volle Härte des Gesetzes gelten. "Feige und rohe Straftaten werden wir niemals akzeptieren", sagte er. "Auch in vermeintlich unbewohnten Gebäuden können sich Menschen aufhalten, deren Leben ein Brandstifter gefährdet."

In dem Gebäude sollten nach Angaben des SWR 40 Flüchtlinge unterkommen.