In Zürich sind bei Schüssen in einer Moschee drei Menschen verletzt worden. Die Polizei sagte, ein Bewaffneter habe "mehrere Schüsse auf die Gläubigen abgegeben" und sei anschließend geflüchtet. Es sei unklar, ob der Angriff etwas mit dem Ort zu tun habe. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt.

Laut der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) hätten Polizeibeamte das Gebäude durchsucht. Der flüchtige Täter soll um die 30 Jahre alt sein. Die Polizei suchte mit einem Großaufgebot nach dem Schützen. Unklar blieb zunächst, ob die in der Nähe des Tatorts, unter einer Brücke an einem Fluss, gefundene Leiche in Verbindung zu den Schüssen in dem Gebetszentrum stand.

Die Verletzten, drei Erwachsene, wurden in ein Krankenhaus gebracht. Unklar war, wie schwer sie verletzt wurden. Laut NZZ besuchen vor allem Somalier die Moschee. Das islamische Gebetszentrum liegt in der Züricher Innenstadt in der Nähe des Hauptbahnhofs. Zürich ist die größte Stadt in der Schweiz.