Die britische Polizei hat einen Mann im Londoner Regierungsviertel Westminster wegen Terrorverdachts und Waffenbesitzes festgenommen. Nach Angaben von Scotland Yard war der 27-Jährige mit mehreren Messern bewaffnet und wird verdächtigt, "Terrorakte" geplant zu haben. Seine Festnahme erfolgte als Teil laufender Ermittlungen. Der Mann sei auf eine Londoner Polizeiwache gebracht worden.

Scotland Yard zufolge gab es keine Verletzten, für die Bevölkerung bestehe keine unmittelbare Gefahr. Während der Polizeiaktion waren Straßen gesperrt und mehrere Buslinien umgeleitet worden. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Beamte der Spurensicherung einen Rucksack und mehrere Messer untersuchten, die auf dem Boden auf einer Verkehrsinsel lagen. 

Die Festnahme fand nur wenige Hundert Meter vom britischen Regierungssitz und dem Parlament entfernt statt. Dort und auf einer nahegelegenen Brücke hatte am 22. März ein Attentäter fünf Menschen getötet, bevor er von Sicherheitskräften erschossen wurde. Die Sicherheitsmaßnahmen in der britischen Hauptstadt wurden seitdem massiv verstärkt.

Anschlag in London - Das Anschlagsschema Der Angriff in London passt in ein bestimmtes Muster. Weniger eindeutig ist eine Verbindung des Täters zur Terrororganisation "Islamischer Staat", die die Tat für sich beansprucht. © Foto: AFP-TV