Es ist fast ein Jahr her, dass ein Attentäter im Juni 2016 im Schwulenclub Pulse in Orlando 49 Menschen getötet und viele weitere verletzt hat. Jetzt soll der Nachtclub im US-Bundesstaat Florida zu einer Gedenkstätte mit einem Museum werden. Ihr Club sei bereits "heiliger Boden" und solle nun ein "Ort der Heilung" werden, sagte Club-Besitzerin Barbara Poma laut lokalen Medienberichten.

Der LGBT-Club ist seit dem Attentat geschlossen. LGBT ist die englische Abkürzung für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender. Vor dem Gebäude wurden immer wieder Kerzen angezündet und Blumen für die Opfer niedergelegt. Poma hatte ursprünglich vor, den Club zu verkaufen. Das nun geplante Museum soll von der Stiftung OnePULSE betrieben werden, die Poma kurz nach dem Anschlag gegründet hat.

Genaue Pläne für das Museum gibt es aber noch nicht. Poma hofft nach eigenen Angaben auf die Hilfe von Angehörigen der Opfer und Überlebenden sowie von Polizisten, Feuerwehrleuten und Rettungssanitätern, die den Opfern geholfen hatten.

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Im Juni 2016 hatte Omar Mateen, ein 29-jähriger US-Bürger mit afghanischen Eltern, in dem Club in Orlando zahlreiche Menschen angegriffen, bevor er von der Polizei erschossen wurde. Der Attentäter hatte sich offenbar durch dschihadistische Propaganda im Internet radikalisiert. Während der dreistündigen Geiselnahme berief er sich in Anrufen bei der Polizei auf die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) und schwor IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi die Treue.

Im Januar dieses Jahres wurde die Ehefrau des Attentäters in den USA wegen Terrorvorwürfen und Behinderung der Justiz angeklagt worden. Der 30-Jährigen wird vorgeworfen, ihren Mann Omar Mateen dazu ermuntert und ihm dabei geholfen zu haben, die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) erheblich zu unterstützen.