Die Zahl der Toten durch das Erdbeben in Mexiko ist auf mindestens 90 gestiegen. Das geht aus Angaben verschiedener Behörden hervor. Bisher hatte die Opferzahl bei 61 gelegen.

Im besonders betroffenen Bundesstaat Oaxaca seien 71 Menschen durch das Beben gestorben, sagte ein Sprecher der Zivilschutzbehörde. Weitere 15 Menschen sind lokalen Behörden zufolge im Bundesstaat Chiapas, außerdem vier in Tabasco gestorben. Hunderte Menschen wurden verletzt.

Die Aufräumarbeiten dauern. Das Beben der Stärke 8,1 war das stärkste seit 80 Jahren in Mexiko. Viele Bewohner haben Angst vor Nachbeben und warten ab, bevor sie wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Außerdem fegte der Sturm Katia über Mexiko hinweg, der 70.000 Menschen im Bundesstaat Veracruz vom Stromnetz trennte. Katia war als Hurrikan der Kategorie 1 auf Land getroffen, schwächte sich dann aber deutlich ab und galt fortan nur noch als tropisches Tiefdruckgebiet. Dennoch starben zwei Menschen durch Erdrutsche. Angesichts des starken Regens werden weitere Tote befürchtet.