Rund 125.000 Rohingya sind laut UNHCR aus der südwestlichen Küstenregion Myanmars ins benachbarte Bangladesch geflohen. Die muslimische Minderheit wird in Myanmar nicht als Volk des Landes akzeptiert. Stattdessen werden die Rohingya verfolgt und unterdrückt. Seit 2016 geht auch die Armee Myanmars wegen angeblicher Angriffe auf Grenzposten gegen die Rohingya vor. Die UN sprechen von "Völkermord" und "Verbrechen gegen die Menschlichkeit". Das muslimische Bangladesch hat zwar viele Flüchtlinge aufgenommen, aber auch dort sind sie nicht willkommen.