Terroranschlag in Schweden - Angeklagter bekennt sich schuldig Rahmat A. war 2017 in Stockholm mit einem LKW in eine Menschenmenge gefahren, fünf Menschen starben. Ihm droht nun lebenslange Haft. © Foto: Jonathan Nackstrand/AFP/Getty Images

Im Prozess um den Terroranschlag in Stockholm im April 2017 hat sich der Angeklagte schuldig bekannt. Sein Anwalt sagte bei Prozessbeginn, sein Mandant habe mit einem Lkw "Ungläubige" töten wollen. Bei der Tat waren fünf Menschen getötet worden. Vierzehn wurden zum Teil schwer verletzt.

Weiter sagte der Anwalt, der Angeklagte habe Angst verbreiten und Schweden dazu bringen wollen, seine Beteiligung am internationalen Militäreinsatz gegen den "Islamischen Staat" (IS) zu beenden. Der 39-jährige Usbeke Rachmat A. war noch am Tag des Angriffs festgenommen worden. Die Anklage wirft ihm Terrorismus vor.

A. hatte bereits vor dem Prozess gestanden, mit einem Lkw in eine Stockholmer Einkaufsstraße gefahren zu sein, um Menschen zu töten. Er gab sich dabei als Anhänger des IS zu erkennen.

A. kam 2014 nach Schweden. Nachdem sein Asylantrag abgelehnt wurde, tauchte er unter. Am 20. Februar soll er in dem Prozess selbst sprechen. Ein Urteil wird für Juni erwartet.