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Eigentlich lebe ich von Hartz IV ganz gut.
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Anonym
Ich bin glücklich, dass es das Arbeitslosengeld II gibt.
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Oliver R.
Die Sätze sind recht knapp bemessen, reichen aber.
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Anonym, chronisch krank
Wenn man den Ranzen gebraucht kauft, ist das Kind gleich stigmatisiert.
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Mutter, zwei Kinder
Wie man da »lebt«? Voller Panik und Angst vor dem nächsten Tag meistens.
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Studierter Informatiker, 62
Geduscht und Haare gewaschen wurde nur ein Mal pro Woche. Deo habe ich selbst gemacht mit Natron.
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Rentnerin
Ohne die großzügige Hilfe von Verwandten wäre es uns nicht möglich gewesen, diese zwei Monate zu überstehen.
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Anonym
War selten so zufrieden.
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Anonym
Ja, man hat das Nötigste zum Leben, aber dieses Leben ist ein elendes.
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Anonym
Ein gesellschaftliches Leben gab es nicht.
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Holger M.
Die angebotenen Stellen waren reine Zumutung.
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Alexander D., promovierter Informatiker
Es ist demütigend.
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Anonym
Ich hause im Schrebergarten.
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Alexander L.
Immerhin bin ich kreativ, das rettet viele Tage.
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Anonym, ausgebildeter Grafiker
Für die Jobsuche war Hartz IV genau das, was ich brauchte.
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Daria S., Single
Nach geraumer Zeit kann man nicht einmal neue Kleidung kaufen und wird so auch äußerlich immer auffälliger.
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Anonym
25 Jahre lang erzählte man mir, wie ich aufgefangen würde, wenn ich in Schwierigkeiten käme.
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Anonym
Ich hasse dieses Land. Ich lebe in der zynischen Version einer Demokratie.
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Anonym
Ich bin auch ein wenig stolz darauf, so haushalten zu können.
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Anonym
Der Trick ist, nur einmal pro Tag zu essen. Klingt vielleicht komisch, aber funktioniert.
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Markus G., schwer herzkrank
Jedes Mal ist am Ende des Geldes noch sehr viel Monat übrig. Für den Rest meines Lebens wird das wohl so weitergehen.
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Anonym, 63
Wenn die Kinder zum Geburtstag was bekommen sollen, heißt es vorher für uns Eltern hungern.
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Anonym, zwei Kinder
Neue Schuhe oder Nudeln mit Ketchup für den Rest des Monats? Kann ich die Milch noch strecken oder muss ich eine neue aufmachen? Schulden abbezahlen oder ein Buch fürs Kind kaufen?
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Mutter, ein Kind
Schlecht, man wird gezwungen zu stehlen.
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Anonym
Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, werden in ihrer Würde verletzt, indem die Hilfe nicht freundlich gewährt wird, sondern Misstrauen herrscht.
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Anonym
Bin unserer Gesellschaft für die Hilfe dankbar.
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Christoph S., zwei Kinder
Hartz IV ist ein Druckmittel, das in uns allen die Angst vor dem sozialen Abstieg wecken soll. Wenn man einmal in dem Loch ist, kommt man kaum wieder raus.
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Anonym
Bei mir ist bei jedem Brief vom Amt Panik aufgekommen. Zu vielen Menschen im Bekanntenkreis sind tatsächlich Leistungen vorenthalten, gekürzt worden.
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Rentner, chronisch krank
Das größte Problem mit Hartz IV ist, dass es kurzfristig zwar durchaus möglich ist, damit zu leben, langfristig es aber immer schwieriger fällt.
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Anonym
Das Schlimmste an Hartz IV ist weniger der Regelsatz, sondern die ganzen Schikanen.
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Anonym, ehemaliger Hartz-IV-Empfänger
Es ist ein Leben in der Elendsverwaltung.
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Anonym, chronisch krank
Das Amt droht, dass sie mich auch in eine Hähnchenschlachterei schicken könnten.
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Anonym, Akademiker
Ich gehöre zu den »verlorenen« Menschen in BRD und keinen interessiert’s.
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Anonym, 34
Beschissen, abgehängt, ausgegrenzt und systematisch verarmt.
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Anonym
Vielleicht sollte der ein oder andere lieber seinen Zigarettenkonsum überdenken.
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Anonym
Wenn man die soziale Interaktion gegen 0 reduziert, kann man gut von Hartz IV überleben.
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Anonym
Aber am schlimmsten ist das Gefühl von Ausgeliefertsein und Angst – allein schon, wenn nur ein Brief vom Jobcenter im Briefkasten liegt.
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Anonym
Das Leben mit Hartz IV war geradezu paradiesisch für einen Alleinstehenden.
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Erik V.
Klar, man konnte nicht vier Wochen nach Japan fliegen, aber wir lebten gut. Und: Ich hatte Zeit für meine Kinder. Die Jahre mit Hartz IV hatte ich mehr Geld und mehr Lebensqualität, als ich jemals als alleinerziehende Arbeitende hatte.
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Mutter, Mitte 30
Ich hätte es in manchen akademischen Kreisen nicht an die große Glocke gehängt, dass wir grad »hartzten«. Dass man von Sozialgeld lebte, kam nicht so gut an.
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Mutter, ein Kind
Ohne Grauzonen geht es nicht. Man muss etwas hinzuverdienen, sonst schafft man es einfach nicht.
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Thomas, 43, ehemaliger Selbstständiger
Ich komme mit Hartz IV gar nicht zurecht.
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Anonym
Hartz IV kann manchmal hart sein, aber es verhindert nicht den sozialen Aufstieg in die Mittelschicht. Die Armut als Kind war kein Hindernis bei meiner Berufswahl – eher ein Katalysator.
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Daniel M., studierter Wirtschaftsinformatiker
Kleidung, die für draußen nicht mehr ansehnlich genug ist, trage ich in meiner Wohnung ab.
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Dieter K.
Wenn ich nicht Hilfe von meiner Familie bekommen hätte, wäre ich verloren gewesen.
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Markus R., 59
Immer in Gedanken an den Auszug der Kinder – wenn ich endlich wieder von meiner Arbeit leben kann.
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Mutter, 5 Kinder
Wenn ich auf Kursfahrt fahren wollte, musste ich nach einem Sozialpreis fragen. Ich musste auch beim Amt meine Zeugnisse vorlegen. Mir war das abgrundtief peinlich und für meine Mutter noch eine Demütigung. Als ob sie sich nicht um unsere Erziehung kümmern könnte.
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Anonym
Wir hätten locker mit einem Drittel weniger leben können, ohne zu frieren oder hungern.
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Kathleen V, pharmazeutisch-technische Assistentin
Gehungert habe ich nie. Alg II finanziert mir kein teures Auto, aber das sollte es auch nicht.
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Anonym
Für das Alltägliche hat das Geld gereicht.
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Anonym
Ich treffe oft auf Mitarbeiter des Jobcenters, die sich wirklich kümmern und sehr bemüht sind. Nur leider sind Gesetzesvorschriften manchmal schwierig zu verstehen.
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Katja M., Mutter, 51
Einmal im Monat gehen wir essen.
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Anonym
Die Überweisung des Hausarztes zum Röntgen an eine Klinik im Nachbarort habe ich verfallen lassen, ich hatte das Geld für den Bus nicht.
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Anonym
Ich bin eine Gymnasiastin aus der 10. Klasse und lebe seit vier Jahren mit Hartz IV.
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Anonym, Schülerin
Ich kann nicht verstehen, warum an unserem höchsten Gut, den Kindern, so gespart wird.
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Tanja W., verheiratet, sieben Kinder
Hobbies? Fehlanzeige. Urlaub? Keine Chance. Kleinere Ausflüge? Auf dem Fahrrad (Gott sei Dank!). Hartz IV ist Gefängnis mit Freigang (sofern dafür kein Fahrtgeld oder andere Kosten anfallen).
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Anonym
Blendend, da Schwarzarbeit.
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Anonym
Finanziell geht es mir ausgesprochen gut.
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Moritz W., Aufstocker
Urlaub? Alle drei Jahre mal fünf Tage verreisen? Ist nicht drin.
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Anonym, 56
Als Familie ist es sehr erträglich.
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Anonym
Ich persönlich brauche keine teuren oder billigen Luxusartikel, um mir meinen Frust von der Seele zu shoppen.
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Mutter, ein Kind
An Hartz IV ist das Schlimmste, dass man regelrecht gegängelt wird, wenn man den falschen Sachbearbeiter hat.
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Anonym
Für eine Übergangszeit geht das, aber wenn man das länger als ein bis zwei Jahre erdulden muss, steckt man ganz tief unten im Sumpf.
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Familienvater, Berlin-Marzahn
Geiles Leben ohne Arbeit – was will man mehr?
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Anonym
Hartz IV ist der Untergang.
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Cornelia P.
Ich koche fast jeden Tag frisch und verzichte komplett auf Fertigprodukte, Wurstwaren oder Süßes.
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Single, München
Zwei Jahre lang war ein Besuch bei den Kindern und Enkeln nicht möglich.
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Thomas W., 58, Koch
Ich tauche in Berichten über Hartz IV nicht im Fernsehen auf, weil ich ja nicht so ein Musterbeispiel bin. Ich bin Single, ich lebe in Berlin und man sieht es mir nicht an, dass ich von Hartz IV lebe. So wie vielen anderen auch nicht.
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Single, Berlin
Ich habe ständig Angst, die Kinder nicht sozialisieren zu können. Am schlimmsten leidet die Seele.
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Kerstin W., Mutter
Ich hatte immer das Gefühl, ich sei etwas Minderwertiges und nutzlos.
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Anonym
Erst wenn ich den Genuss einer Zigarette bewusst erleben will, stopfe ich mir eine wie in einem Ritual.
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Anonym, sitzt im Rollstuhl
Wie soll man denn als Hartz-IV-Kind den Sprung ins Erwachsensein schaffen?
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23, Berlin
Ich will für meine Tochter da sein. Also kämpfe ich, bin sogar grad in die SPD eingetreten, trotz der 7,50 Euro im Monat Mindestbeitrag.
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Paul R., Ingenieur, 53
Ich würde liebend gern arbeiten, anstatt diese Krankheit zu haben.
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Anonym, chronisch krank
Der Hartz-IV-Satz ist eindeutig zu wenig. Ich bin froh, dass es solche Einrichtungen wie die Tafel gibt.
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Anonym
Wenn man von diesem kleinen Bisschen, was man hat, sich noch was zusammenspart für den kleinen Sohn, sagen die vom Jobcenter, dass man sich nichts ansparen darf.
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Mutter, 21
Ich lebe gut, aber nur, weil ich mich äußerlich gesellschaftsfähig halte.
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Damian S.
Besucher lade ich schon lange nicht mehr in meine Wohnung ein.
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Werner A.
Welcher Chef stellt denn schon noch gerne, völlig vorurteilslos, einen Hartz-IV-Empfänger ein?
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Mitch, 32
Wir leben von Anfang an mit Hartz IV. Ich kenne viele, die noch Schulden abbezahlen müssen, da wird’s knapp.
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Lothar F.
Ich bin gepflegt und laufe immer sauber herum und mir sieht keiner an, dass ich Hartzler bin. Aber man wird in der Gesellschaft als Assi und faul bezeichnet, wenn man offen sagt: Ich lebe von Hartz IV.
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Mutter, 47
Leben mit Hartz IV ist zwar möglich, aber Sie müssen alles aufkündigen, seien es Ihre Versicherungen, Mitgliedschaften, das Auto oder Ihre Lebensqualität.
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Andreas F.
Kauft man sich zum Beispiel eine Hose, so ist man quasi gezwungen, ein paar Tage zu hungern, ist leider so.
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Anonym
Kein einmal im Monat ein Steak in der Pfanne und das als gelernter Koch.
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Anonym, gelernter Koch
Für einen Erwachsenen sicher schwer, für ein Kind unzumutbar unfair.
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Akademikerin, Mutter
Mein erster Eindruck war, dass die Internetpräsenz des Jobcenters unnötig unübersichtlich ist.
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Anonym, Akademiker
Solange keine Ersatzanschaffungen bei Haushaltsgeräten, eine neue Brille oder ein Zahnersatz anstehen, kommt man mit dem Regelsatz gerade so klar.
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Anonym, 43
Ich bewegte mich in einer materiell wie mental unfassbar engen Welt, die Stück für Stück Optimismus, Ideen und Tatkraft abschmirgelte.
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Anonym
Ich war mit meinem Mann noch nie im Kino, weil man es sich einfach nicht leisten kann.
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Katrin E.
Die anderen Parteien im Vierfamilienhaus behandeln uns herablassend.
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Benjamin F., Familienvater
Ich würde mir so gerne mal wieder ein kleines Extra gönnen wie einen Parmesan am Stück oder sogar einen kleinen Ausflug.
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Rentnerin, Anfang 40
Ich leiste mir ein Mal im Monat eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen, das ich genieße, für drei Euro. Mein Luxus pur.
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Anonym
Der Freundeskreis wird immer kleiner, bis man keine mehr hat, weil man immer Nein sagen muss.
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Anonym
Immer wenn ein Brief vom Jobcenter kommt, habe ich Angst.
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Anonym
Das Problem ist weniger das Geld als vielmehr die schlechten Chancen der Kinder.
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Grafikdesigner, Düsseldorf
Hartz IV sollte gekürzt werden, damit die Menschen Motivation haben, um zu arbeiten.
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Burhan H., seit zwei Jahren in Deutschland
All so was wird nicht mitberechnet und das ist einfach nur zum Kotzen.
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Anonym
Letzten Monat bin ich etwa zwei Wochen zu Hause geblieben, weil ich kein Geld für Busse und Bahn hatte.
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Auszubildende, Mutter
Trotzdem ist es eine große Hilfe, dass in Deutschland im Grunde niemand hungern und auf der Straße leben muss.
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Mutter, 41
Taschengeld ist nicht möglich.
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Mutter, drei Kinder
Alles in allem bin ich der Meinung, dass man mit Hartz IV auskommen sollte, auch wenn es schwer ist und man auf vieles verzichten muss.
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Anonym
Hätte ich mehr bekommen, gäbe es mir den Anreiz, gar nicht mehr arbeiten zu wollen.
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Anonym
Meine ganz persönliche Meinung: Es reicht vollkommen.
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Anonym
Wie gut, dass es so etwas wie Alg II für mein Kind und mich gab!
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Mutter, ein Kind, geschieden
Am Monatsanfang fängt die peinlich genaue Cent-Rechnung schon an, damit man am Monatsende nicht vor einem völlig leeren Kühlschrank steht.
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Anonym
Ich wollte viel Zeit mit meinen Kindern haben und nehme es deswegen in Kauf, in dieser finanziellen Abhängigkeit zu leben.
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Mutter, zwei Kinder
Das soziale Stigma, das einem mit Hartz IV auferlegt ist, holt einen immer ein – sei es bei der Wohnungssuche, im Sportverein, beim Arzt. Es ist das wirklich Schlimme, nicht die materielle Armut.
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Studentin und Mutter
Zur Überbrückung mag der Grundregelsatz ideal sein, aber nicht langfristig.
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Anonym
Es beginnt bei den Hänseleien in der Schule, weil man sich keine guten Anziehsachsen leisten kann und hört auf bei der Annahme, dass man nichts wert sei.
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Anonym
Sozial verkümmert man.
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Anonym
Das tut mir so weh. Ich kann meiner Tochter den Wunsch nicht erfüllen.
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Sungur V., Mutter, 2 Kinder
Trotz dieses Sozialsystems gibt es sehr viel, was in Sachen Hartz IV geändert werden muss!
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Jörg P., aus Spanien zurückgekehrt
Die wenigsten Menschen wollen so leben und tun viel, um ihre Situation zu verbessern.
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Melanie K., Anfang 30
Ich bin dankbar dafür, was ich von Jobcenter bekomme. Wir haben ein Dach über dem Kopf, wir haben immer was zu essen auf dem Tisch, wir haben was zum Anziehen, Klassenfahrten werden übernommen.
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Tatjana V., Mutter, drei Kinder
Wir haben sehr wenig Geld. Aber in »Armut« fühlen wir uns überhaupt nicht.
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Akademikerin, Mutter, 31, zwei Kinder
Wir werden von Sachbearbeiter genötigt, schikaniert, gegängelt und bevormundet.
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Liane
Für die Tafel bräuchte ich auch erst mal das Geld für die Fahrkarte.
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Manuela C.
Trotzdem bin ich froh, dass ich in Deutschland lebe und diese Unterstützung bekomme.
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Eva, 55, chronisch krank
Im Prinzip kann man nicht leben davon, müssten etwa 100 Euro mehr sein.
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Freischaffender Künstler, 63
Zum Leben, nicht krank und asozial zu werden, reicht es nicht.
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Erol K.
Ich war schon immer arm. Ich glaube ehrlich gesagt nicht daran, dass ich jemals aus der Unterschicht herauskomme.
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Marie S., 21
Ich persönlich nutze die Tafel jede Woche. Ohne sie wäre ich restlos aufgeschmissen.
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Anonym
Schmerzlich wird es für mich vor allem dann, wenn ich meinen Kindern sagen muss, dass wir am Wochenende keinen Ausflug machen können.
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Vater, zwei Kinder
Ich finde es ein Unding, wie viel für Alkohol, Zigaretten oder zu Silvester für Feuerwerk von Leistungsempfängern ausgegeben wird.
 › 
Max C.
Der Staat sollte endlich mal was dafür tun, dass Alleinerziehende mehr unterstützt werden. Es sollte sich wieder lohnen, arbeiten zu gehen.
 › 
Vater, 2 Kinder
Wenn man es geschickt anstellt, kann man tatsächlich von 5 Euro am Tag leben, was Lebensmittel betrifft: ein Euro für Fett, zwei Euro für Eiweiß, ein Euro für Kohlenhydrate, ein Euro für Abwechslung.
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Single, um die 50
Ich habe mit meiner Tochter nur ein gemeinsames Zimmer.
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Maxi D.
Man kann durchaus als Familie mit Hartz IV leben. Für Alleinerziehende ist es allerdings der Supergau.
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Christina M., Mutter, vier Kinder
Die Kinder werden größer und wollen mit Freunden etwas unternehmen. Wie oft musste ich meiner Tochter das absagen.
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Mutter, ein Kind
Das Schlimmste ist, dass es inzwischen normal für unsere Kinder ist.
 › 
Anonym
Die fast täglichen Schreiben vom Amt erschlagen einen.
 › 
Anonym
Zur Tafel traue ich mich nicht, da fühle ich mich unwohl.
 › 
Anonym
Das Amt meinte, ich sollte meine Katzen abschaffen, aber dann macht mein Leben keinen Sinn mehr.
 › 
Anonym
Saft, Süßes, Joghurt und andere Besonderheiten können wir uns nicht mehr leisten.
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Mutter, vier Kinder, Studentin
Wenn nun heute manche Leute der Meinung sind, es seien die Flüchtlinge schuld, so ist dies der blanke Zynismus.
 › 
Anonym, Kameramann
Ich lebe in nahezu mönchischer Klausur auf das Wesentliche beschränkt, um nicht vor mich hin zu vegetieren.
 › 
Anonym
Mit einem 450-Euro-Job komme ich auf ein Einkommen, das nur wenig unterhalb derer liegt, die in Teilzeit vergleichbare Jobs im Niedriglohnbereich machen.
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Anonym, Single
60 bis 80 Euro mehr würden wahrscheinlich reichen, um nicht täglich Nudeln mit Tomatensoße essen zu müssen.
 › 
Anonym
Mir macht es nichts aus, so zu leben, da es auch eine Herausforderung ist.
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Anonym
Selbst kleine Ausflüge muss man sich dreimal überlegen.
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Anonym
Schlechte Ernährung ist, denke ich, auch heute eher eine Frage der Einstellung.
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Anonym
Das Abhängigkeitsgefühl hat mich extrem gestört.
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Mutter, ein Kind
Generell ist in Deutschland die typische Arbeiterklasse obsolet.
 › 
Anonym
Wenn ich so ein hohes Tier wäre, würde ich den Menschen, die in dieser Lage sind, mehr geben als diese paar Kröten.
 › 
Maik L., Berlin-Köpenick
Mein Vorteil ist sicher, dass ich nicht rauche, kein Fleisch esse und weder Kaffee noch Alkohol trinke.
 › 
Anonym
Ich lebe von der Hand in den Mund.
 › 
Anonym
Unser Sozialstaat ist aus einem sozialem Gebilde zu einem staatlichen Instrument zur Zwangsverarmung geworden.
 › 
Anonym, über 50, Pharmareferent
Ich habe Angst, mich bei der Tafel anzustellen.
 › 
Mutter, zwei Kinder, Schaumburg
Zum berleben reicht es. Es reicht nur nicht, wenn man den Enkelkindern mal etwas Taschengeld geben möchte.
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Anonym, Großmutter
Für mich und meinen Bruder war Hartz IV ein Ansporn: Wir haben es aus eigener Kraft durch die Universität geschafft.
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Anonym
Hartz IV macht mich noch mehr krank, als ich schon bin.
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Anonym
Ich bin sehr erstaunt darüber, wie viel ich im Monat zur Verfügung habe.
 › 
Mutter, ein Kind
Wo kämen wir hin, wenn man in der Gesellschaft so viel Geld bekommen würde, dass man ins Kino gehen und Urlaub machen kann?
 › 
Anonym
Prinzipiell geht es mir finanziell gerade besser als je zuvor, und ich habe weniger Sorgen.
 › 
Anonym, Akademiker, Saarbrücken
Weihnachten und Silvester war der Kühlschrank leer.
 › 
Anonym, Rentnerin
Wenn die Waschmaschine kaputt geht, hat man den halben Monat kaum was zu essen.
 › 
Anonym
Ich konnte nicht auf Klassenfahrten mit.
 › 
Anonym, Studentin, als Kind von Hartz IV gelebt
Bei den Ämtern gehen ständig Unterlagen verloren.
 › 
Anonym
Das Anspruchsdenken in Deutschland ist enorm.
 › 
Anonym
Wenn man sich nicht selbst informiert, hat man im Jobcenter keine Chance.
 › 
Anonym
Ich gehe nicht zur Tafel, weil ich glaube, dass es Familien mit Kindern dringender brauchen.
 › 
Anonym, 56
Einmal im Jahr kann ich mir eine neue Hose oder ein neues Paar Schuhe leisten.
 › 
Anonym
Ich war in meinem ganzen Leben viermal im Kino.
 › 
Anonym
Der Sozialstaat ist schon lange tot.
 › 
Anonym
Worüber soll man sich mit den Verwandten, Bekannten, Freunden, die noch einen Job haben, unterhalten?
 › 
Anonym, Single
Da ich an Depressionen erkrankt bin, fehlt mir sämtliche Motivation, mich zu bewerben.
 › 
Anonym, 46, geschieden
Es ist sehr schwer für mich als Mutter, mitansehen zu müssen, wie meine Kinder darunter leiden müssen.
 › 
Mutter, zwei Kinder, Aufstockerin
Ich würde mich gern einer Diskussion mit Jens Spahn stellen.
 › 
Anonym
Wenn ich mal zum Jobcenter muss, habe ich mindestens ein Paket Taschentücher dabei, weil es so entwürdigend ist.
 › 
Anonym
Die Würde des Menschen ist unantastbar? Sie geht spätestens beim Flaschensammeln oder im Altkleiderladen verloren.
 › 
Anonym
Meistens esse ich dann Brot mit Butter, damit die Wurst und der Käse für meine Tochter reichen.
 › 
Mutter, ein Kind
Am Leben teilnehmen? Das ist der Witz des Jahrhunderts!
 › 
Anonym
Traurig, dass ich immer nein sagen muss. Das belastet sehr.
 › 
Anonym
Man versucht sich aus Hartz IV rauszuarbeiten und bekommt immer wieder Steine in den Weg gelegt.
 › 
Judith Z., Mutter, zwei Kinder, Aufstockerin
Bei Fehltritten wird man gnadenlos sanktioniert.
 › 
Anonym
Ich bin mit Hartz IV ganz gut zurecht gekommen, weil ich meine Rechte kannte, wusste, was mir zusteht und wie ich es bekomme.
 › 
Anonym
Ja, es ist ein Sozialsystem, welches das Allerschlimmste verhindern soll, allerdings wirklich nur das Allerschlimmste.
 › 
Michael B., Saarbrücken
Ich gebe mein Bestes, kaufe nur Angebote, aber ich komme nicht hin.
 › 
Anonym
Eine Erhöhung wäre fatal, da ich dann keinen Anreiz mehr sehen würde, arbeiten zu gehen.
 › 
Anonym
Die Leute aus der Regierung sind weltfremd und haben von dem wahren Leben keine Ahnung.
 › 
Anonym, Vater, zwei Kinder
Hartz IV kann also nur Verhältnisse zementieren.
 › 
Anonym, 61, Akademiker
Die Tafel ist ein Segen.
 › 
anonym
Die Angst vor längerer Krankheit oder anderen »Katastrophen« belastet zusätzlich.
 › 
Anonym
Ich sehe mich selbst als eine Art Lebenskünstler.
 › 
Dirk D.
Wenn man dann mal an einer Veranstaltung teilnehmen möchte, muss man direkt immer für den restlichen Monat mitkalkulieren, ob man überhaupt noch hinkommt.
 › 
Anonym
Im Winter habe ich meine Heizung nur stundenweise angestellt, um mir vom Jobcenter nicht vorwerfen lassen zu müssen, ich solle gefälligst sparsamer mit meinen Heizkosten umgehen.
 › 
Anonym
Wenn wir praktisch außer essen und trinken überhaupt keine Bedürfnisse hätten, dann würde das Geld locker reichen.
 › 
Anonym, über 60, Aufstocker
Uns darf eigentlich nichts kaputtgehen.
 › 
Anonym, ein Kind
Der Druck, die gesellschaftliche Ausgrenzung, die Willkür und Schikanen der Ämter, die Perspektivlosigkeit, die Selbstzweifel und Schuldgefühle machen einen fertig.
 › 
anonym
Es ist schwer, sich nicht aufzugeben, sich seine Würde zu bewahren.
 › 
Anonym
Am nervigsten ist es, dass die Jobcenter so unfähig in der Organisation sind.
 › 
Anonym
Mein Hilfebedarf und der strukturelle Ausschluss, den ich aufgrund meiner Behinderung erfahre, halten mich bis heute in Hartz IV.
 › 
Hannah R.
Ich habe geheult.
 › 
Anonym
Meiner Meinung nach reicht Hartz IV aus, auch wenn es natürlich schönere Lebensumstände gibt.
 › 
User »Damiao«
Als es dann eintraf, ging es erstaunlich gut.
 › 
User »derdasschreibt«
Ich habe kein Auto, rauche nicht und habe auch sonst keine größeren finanziellen Ausgaben.
 › 
User »jadefelsen«
Ich lebe recht gut mit ALG II.
 › 
User »IchunddieanderenDoofen«
Ich vereinsame zunehmend.
 › 
User »Alter Hartzer«
Selbstachtung und das Selbstvertrauen gehen verloren.
 › 
User »Atemabweiser«
Nichts darf kaputtgehen, ohne Auto und Handy null Chance auf einen neuen Job.
 › 
User »Traumpatrouille«
Du kannst dein Kind nicht richtig ansehen, weil du dir keine neuen Brillengläser kaufen kannst.
 › 
User »Fischchen«
Bio und Fairtrade sind nur schwer möglich bei diesem Satz.
 › 
User »Kybernetik«
Manchmal sitze ich echt da und weiß nicht, ob das Geld überhaupt noch fürs Essen reichen wird.
 › 
Userin »Jes Sie«

Da ist die Frau, die nur einmal in der Woche duscht, um Wasser zu sparen. Da ist der Mann, der löchrige Kleidung in der Wohnung aufträgt und die gute für draußen aufspart, damit niemand seine Armut bemerkt. Da ist die Schülerin, die sich schämt, wenn sie mit ihrer Mutter aufs Amt muss. Da ist der Singlemann, der sagt: "War selten so zufrieden."

"Hartz IV bedeutet nicht Armut", hatte der CDU-Politiker und designierte Gesundheitsminister Jens Spahn gesagt – dafür erntete er heftige Reaktionen von Wut bis Zustimmung. Aber wie fühlt es sich an, tatsächlich am Existenzminimum zu leben? Wir haben Menschen, die Arbeitslosengeld II beziehen, gefragt: Reicht Hartz IV im Alltag?

Wir haben etwa 900 Antworten von unseren Leserinnen und Lesern erhalten. Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ, aber sie zeigen: Was für die einen unwürdiges Dahinvegetieren bedeutet, reicht den anderen für ein annehmbares Leben. So gaben etwa zwei Drittel der Befragten an, dass das Geld nicht reiche, ein Drittel hingegen, dass sie mit den Hartz-IV-Bezügen zurechtkämen. Bei der Auswahl der mehr als 200 Antworten, die Sie oben in den Sprechblasen lesen, wurde auf dieses Verhältnis geachtet. Es handelt sich zugleich um die aussagekräftigsten Beiträge, sie spiegeln das breite Spektrum der Einsendungen wider.

Beim Lesen der Erfahrungsberichte wird deutlich: Viel hängt nicht allein vom Geld, sondern den Lebensumständen ab. Am besten geht es den Hartz-IV-Empfängern in unserer Befragung, die gerade ihr Studium abgeschlossen haben und nun die Zeit bis zu ihrer ersten Stelle überbrücken. Auch wenn das ein Jahr oder länger dauert, sind die meisten zufrieden: Ihr Lebensstandard war vorher schon niedrig, sie leben in Wohngemeinschaften, viele haben noch keine Familie. Vor allem haben sie die berechtigte Hoffnung, dass dies nur eine Zwischenphase ist, bis sie ins Berufsleben starten. "Wir hatten ja die Perspektive, dass unser Einkommen nur steigen konnte", schreibt eine Leserin. "Ich hätte es aber in manchen akademischen Kreisen nicht an die große Glocke gehängt, dass wir gerade 'harzten'."

Viele Leser haben uns vorgerechnet, wie wenig ihnen zum Leben bleibt: "Viele glauben, dass man mit 416 € doch auskommen sollte. Davon gehen aber noch Strom, Telefon, TV, Versicherungen, Fahrkarte und andere Dinge ab. Mir bleiben ungefähr 200 € für Essen, Trinken, Medikamente, Bekleidung und alles, was man im Haushalt braucht." Auch wenn viele Leserinnen davon berichten, dass sie zusätzlich zum Hartz-IV-Betrag noch Kinder-, Wohn- oder Pflegegeld erhalten: Es ändert nur in wenigen Fällen die prekäre Lage.

Diese Angaben können wir, wie alle Einsendungen, nicht überprüfen. Doch sie ähneln sich bis in die Details. Und immer gilt: Es darf nicht Unvorhergesehenes passieren. Wenn die Waschmaschine kaputtgeht, gibt es kein Erspartes, um eine neue zu kaufen.

Mit der Zeit wachsen die Probleme

Vor allem Menschen, die nur eine recht kurze Zeit auf Hartz IV angewiesen waren, schreiben, dass sie sehr dankbar für das Sozialsystem sind. Je länger die Arbeitslosigkeit aber dauert, desto größer werden bei den meisten die Probleme. Viele berichten, sie seien sozial isoliert, weil sie ihre Freunde nicht mehr in Cafés oder Kneipen treffen können. Einige sagen, ihre Bekannten hätten sich bis auf wenig Ausnahmen von ihnen abgewandt. Eine ältere Frau musste umziehen und fand nur in einem weit entfernten Stadtteil eine Wohnung, wo sie niemanden kennt.    

Solange es geht, so berichten viele, versuchen sie ihre Armut zu verstecken: "Ich lebe gut, aber nur weil ich mich äußerlich gesellschaftsfähig halte", schreibt ein Mann. Er kaufe Markenkleidung in Secondhandläden. Eine Leserin hat ihrer Schwester bis heute nicht erzählt, wie arm sie ist, und lädt sie einmal im Jahr in ein viel zu teures Restaurant ein, damit sie nichts merkt. "Ich hatte immer das Gefühl, ich sei etwas Minderwertiges und nutzlos", schreibt jemand. Und ein weiterer: "Man wird mit der Zeit immer 'kleiner', es nagt furchtbar am Selbstwert."

"Am Anfang hatte ich genügend Kleider, gesunde Zähne, allerlei unbedingt Nötiges im Haushalt", berichtet ein Mann. Je mehr Zeit verstreicht, desto knapper wird auch das Geld: Irgendwann sind die Möbel abgenutzt, die Kleidung zerschlissen, das Handy kaputt. Dann mache sich erst richtig bemerkbar, wie sehr das Geld fehle, berichten viele unserer Leserinnen und Leser. "Wenn man länger davon lebt, hat man einfach keine Ressourcen mehr", schreibt eine Frau. 

Ohne Unterstützung von Freunden und Familie ginge es nicht, berichten viele. Manche bekommen ab und zu Essen oder Geld von ihnen zugesteckt. Manche verdienen schwarz etwas dazu. Einige nehmen das Angebot der Tafeln gerne an, andere schreiben, sie schämten sich oder hätten dort schlechte Erfahrungen gemacht.

Mit Kindern wird es noch knapper

Wohl kaum ein Faktor hat für die Hartz-IV-Empfänger so großen Einfluss darauf, ob das Geld zum Leben reicht, wie ihr Familienstand. Während viele Alleinstehende zufrieden sind mit dem, was sie bekommen, berichten Familien immer wieder, dass sie kaum über die Runden kommen. Kinder bekommen nicht den vollen Satz, für 6- bis 13-Jährige werden monatlich 296 Euro gezahlt. Das Kindergeld wird angerechnet. Viele Eltern berichten, sie schmerzt es, dass ihre Kinder auf so vieles verzichten müssen. Eine Mutter schreibt, sie spende zweimal in der Woche Blutplasma, um ihnen auch mal einen Theaterbesuch zu ermöglichen. Sie lebe in "ständiger Angst, die Kinder nicht sozialisieren zu können, weil man sich von Monat zu Monat schleppt", schreibt eine Alleinerziehende. Zwar gibt es auch Familien mit vielen Kindern, die sagen, dass sie gut zurechtkommen. Doch der Großteil leidet ganz offensichtlich unter der Armut.

Ein anderer Faktor ist die Gesundheit: Viele, die mit dem Existenzminimum zurechtkommen müssen, sind chronisch krank. "Ich würde liebend gern arbeiten, anstatt diese Krankheit zu haben", schreibt jemand. Hartz-IV-Empfänger sind nicht automatisch von der Zuzahlung bei Medikamenten befreit, sondern können das erst ab einer Summe von 90 Euro (beziehungsweise 45 Euro für chronisch Kranke) im Jahr beantragen. Einige berichten, dass schon die Fahrtkosten zum Arzt sie in Bedrängnis bringen.

Die Antworten zeigen: Von Hartz IV zu leben, ist für viele ein Kraftakt. Einige haben Strategien gefunden, damit umzugehen, prüfen jede noch so kleine Ausgabe, kaufen nur Sonderangebote. "Wenn man es geschickt anstellt, kann man tatsächlich von 5 Euro am Tag leben, was Lebensmittel betrifft: 1 Euro für Fett, 2 Euro für Eiweiß, 1 Euro für Kohlenhydrate, 1 Euro für Abwechslung", rechnet ein Leser vor. Ein anderer sagt: "Ich bin ein bisschen stolz, so gut haushalten zu können." Viele schränken sich enorm ein: "Der Trick ist, nur einmal pro Tag zu essen. Klingt vielleicht komisch, aber funktioniert (muss trainiert werden)", schreibt jemand, der auch sagt, er könne gut von dem Geld leben.

Was viele belastet, ist jedoch nicht nur die Armut. Sondern das Gefühl, nicht selbst über die eigene Situation bestimmen zu können. Sie lebe ständig in Angst, weil sie nicht wisse, wie es weitergeht, schreibt eine Frau. "Es ist weniger die finanzielle Situation als vielmehr der würdelose Umgang des Jobcenters mit mir als Antragsteller", schreibt ein Leser. Viele berichten von Problemen: "Die Hartz-IV-Bescheide sind ständig falsch, man muss um sein Geld kämpfen. Aber wehe, wenn das Jobcenter mal zu viel zahlt, dann sind die ganz schnell mit Rückforderung." Eine junge Mutter schreibt: "Diese Erniedrigungen vom Jobcenter gehen einem echt gegen den Strich."