Annika Lasarzik © unbekannt

Guten Morgen,

gestern schrieb ich an dieser Stelle noch über neues Vokabular im Duden, das Unwort des gestrigen Tages ist dann wohl: Stromausfall.

Denn ein solcher löste schon am Morgen ein wahres Chaos im S-Bahn-Verkehr aus. Schuld war ein Kabelbrand im Citytunnel, die Folge: Eine Dreiviertelstunde lang fielen die Bahnen zwischen Altona und Landungsbrücken aus, morgens um halb acht nicht gerade ein Stimmungsaufheller. Später fing dann noch klammheimlich ein Trafokasten am Bahnhof Altona Feuer, der, strategisch eher ungünstig, durch die Hauptstromversorgung der Linien S1 und S3 verlief – die folglich gleich wieder teilweise gesperrt wurden. Wem das an nervlicher Belastung nicht genug war, der durfte sich noch über schwarze Anzeigetafeln sowie versagende Fahrkartenautomaten und Rolltreppen an mehreren Stationen freuen. Und schon wird der Arbeitsweg zu einem kleinen Abenteuer – mit ungewissem Ende: Bis zum Betriebsschluss fuhren gestern keine Bahnen mehr zwischen Altona und Landungsbrücken. Ich hoffe, Sie sind nicht irgendwo stecken geblieben und mussten die Nacht nicht im Freien verbringen (lohnt sich eh nicht, die Sternschnuppen fliegen erst morgen).

Zu hoffen bleibt auch, dass uns am Sonntag nicht gleich das nächste Verkehrschaos ereilt. Da laufen die Ironmänner durch Hamburg, um die Innenstadt mal wieder ein wenig aufzupeppen, pinkelnde Schlagerfans und röhrende Motorräder sind nämlich nicht genug … ach, lassen wir das. Welche Straßen rund um die Wettkampfstrecken wann gesperrt sind, darüber informiert die Stadt hier. Oder Sie laufen einfach selbst mit, dann kommen Sie sicher auch gut durch.

Doch nun zu den weiteren Themen.

100 Zeugen, 400 Fälle, neue Regeln – und Kritik

Zwei Wochen nach dem tödlichen Messerangriff von Barmbek ist eigentlich nur eines sicher: Die Aufarbeitung des Falls wird die Behörden noch lange beschäftigen. Allein 100 Zeugen müssten nun vernommen werden, erklärte Polizeipräsident Ralf Martin Meyer, die angekündigte Überprüfung von rund 400 Altfällen werde Monate andauern. Und, ja, auch die politische Debatte wird sich – so kurz vor der Bundestagswahl – vermutlich noch etwas hinziehen. Denn dass Innensenator Andy Grote zwar behördliche Versäumnisse zugegeben, dabei aber auf Fehler einzelner Sachbearbeiter verwiesen hat, erzürnt die Opposition. Die FDP etwa wittert strukturelle Probleme in den Sicherheitsbehörden – die Verantwortung liege nicht bei einzelnen Beamten, findet die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Anna von Treuenfels-Frowein. Indes glaubt die CDU nicht daran, dass "neue Strukturen, Regeln und Aufgaben" helfen könnten, potenzielle Gewalttäter künftig frühzeitig zu erkennen – sondern vielmehr eine bessere Ausstattung des Landeskriminalamts. Wie bekannt wurde, baten Mitarbeiter aus der Unterkunft des Täters und der Beratungsstelle Legato um polizeiliche Unterstützung im Umgang mit Ahmad A., das LKA blieb jedoch bei der Einschätzung, dieser habe sich normalisiert. Über die angekündigten "neuen Regeln" ist nun mehr bekannt: Geplant ist eine zentrale Aufnahmestelle für Hinweise, die innerhalb einer Woche entscheiden soll, ob ein islamistischer Hintergrund vorliegen könnte und ob unmittelbarer Handlungsbedarf besteht. Nach drei Monaten soll jeder Fall automatisch neu bewertet, Psychologen und Verfassungsschutz sollen früher hinzugezogen werden.

Asylbewerber und psychisch krank:  "Eingeschlossen im Leid"

Es gebe viele Menschen mit psychischen Problemen in Hamburg und auch viele, die sich intensiv mit dem Islam beschäftigten – daraus eine unmittelbare Gefahr abzuleiten, sei jedoch falsch, sagte Andy Grote außerdem am Mittwochabend. Das ist sicher richtig. Und doch wirft der Fall des Ahmad A. Fragen auf, gerade, was die Versorgung von psychisch kranken Geflüchteten in Hamburg betrifft. ZEIT:Hamburg-Kollege Sebastian Kempkens hat sich den Fall des 26-jährigen Palästinensers und das psychologische Betreuungssystem in Hamburg genauer angesehen, er hat mit Flüchtlingshelfern und Therapeuten gesprochen. Sein Fazit: "Asylbewerber werden in Hamburg in unzureichender Weise psychologisch versorgt." Und das, obwohl Experten schätzen, dass fast die Hälfte der Flüchtlinge an psychischen Erkrankungen leidet. Wie kann das sein? Kempkens findet mehrere gravierende, strukturelle Gründe. Welche das sind – und warum Kempkens Nachforschungen schließlich in einem eher paradoxen Fazit münden, das lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von ZEIT:Hamburg oder hier digital

Zukunftsszenarien auf der Hallig

Nun aber zu einem Thema, das hoffen lässt – für die Zukunft der Erde. O ja! Manche nutzen für den Blick in die Zukunft eher Kristallkugeln, die Biologen der Universität Hamburg aber bevorzugen Miniatur-Gewächshäuser. In einem weltweit einzigartigen Projekt simulieren die Forscher nämlich die Auswirkungen der globalen Erderwärmung im Kleinen – nicht etwa in einem sterilen Forschungszentrum, nein, auf der Hamburger Hallig. Im kommenden Frühjahr startet das Experiment, jetzt schon können Besucher auf den Salzwiesen Krogs erste kleine kuppelförmige Gebilde bestehend aus Metallstäben und Folie bewundern. Darunter soll die Temperatur durch Sonneneinstrahlung, aber auch durch eine Fußbodenheizung in Form unterirdisch verlaufender Kabeln reguliert werden. Immerhin 200.000 Euro lässt sich die Universität Hamburg die 27 Mini-Gewächshäuser kosten. Mit dem Experiment könne man nämlich die "Effekte des Klimawandels weitaus besser abschätzen, als dies allein aus Ableitungen aus bekanntem Wissen möglich wäre", erklärt Kai Jensen, Sprecher des Fachbereichs Biologie an der Universität Hamburg, das Projekt, das noch bis 2022 laufen und zeigen soll, welchen Einfluss Klimaerwärmungen von 1,5 Grad und 3 Grad auf die Umwelt haben. Unter die Lupe nehmen wollen die Wissenschaftler unter anderem den Kohlenstoffgehalt im Boden und dessen Auswirkungen auf die biologische Vielfalt. Ist das Ende des Planeten etwa nah? Die Forscher halten sich bedeckt und geben keine Prognose dazu ab, ob die Erwärmung Gutes oder Böses mit sich bringt. Erste Ergebnisse werden Ende 2018 erwartet – und die kommen dann sozusagen direkt aus der Zukunft.

Im Osten werden Wünsche wahr: Sternschnuppen!

Dreck und Romantik passen nicht zusammen? Weit gefehlt. In der Nacht des 12. August wird es (entschuldigen Sie den Ausdruck) "dirty" am Hamburger Nachthimmel – es regnet Sternschnuppen! Möglich macht’s der Komet Swift Tuttle, der auf seinem Weg durch das Sonnensystem eine Staubspur hinterlässt. "Diese Staubkörnchen liegen da oben herum", erklärt Astrophysiker Andreas Schweitzer von der Hamburger Sternwarte. Kreuzt die Erde diese Hinterlassenschaften des Kometen, wird der Staub von der Geschwindigkeit der Erde beschleunigt und verglüht, die Folge sind ganze Schauer von Sternschnuppen. Heißt: Umso mehr Kometenmüll im All rumliegt, desto größer ist der Sternschnuppeneffekt, auch "Perseiden" genannt. "Zuletzt war der Komet Anfang der 90er in Erdnähe, da waren die Schauer besonders ausgeprägt. Nun nehmen sie jedes Jahr ein bisschen ab", so Schweitzer. Ganz verschwinden wird der Schauer aber nicht. 133 Jahre braucht der Komet für seine Runde um die Sonne, dabei frischt er die Dreckspur immer wieder auf. Der Mond könnte das Erlebnis allerdings trüben, nach dem Vollmond strahlt er hell – und "Helligkeit lenkt ab", so Schweitzer. Doch zumindest die Wolkendecke soll sich am Samstagabend auflockern (sagt der… , Sie wissen schon). Also: Decke einpacken, die helle Innenstadt hinter sich lassen und gegen Mitternacht den Blick gen Osten und nach oben richten. Dort, meint Schweitzer, sehe man am meisten. Das Fernglas können Sie aber zu Hause lassen. "Damit nimmt man nur einen begrenzten Ausschnitt wahr", so der Astrophysiker, "und verpasst das meiste, da die Sternschnuppen am ganzen Himmel auftreten". Ach, das verspricht doch Romantik pur.

Markthalle mit "Zero Waste"

Da verbringt man eine Ewigkeit vor den Regalen im Supermarkt, studiert Zusatzstoffe, hält nach Bio-Siegeln Ausschau … und zu Hause angekommen, muss die sorgsam ausgewählte Bio-Rübe erst mal aus der Plastikschale oder Tüte geschält werden. Irgendwie doch nicht so nachhaltig, oder? Ein Widerspruch, den Hamburgs erste Unverpackt-Markthalle auflösen will. Per Crowdfunding-Kampagne, die noch bis zum 17. August läuft, möchte Initiator Andreas Achtziger von Appelhoff&Botterfatt-Marktkomplizen Einwegverpackungen Adieu sagen, unterstützt wird er unter anderem von Fabio Haebel, Hamburger Fernsehkoch und Restaurantbesitzer. "Wir haben nur einen Planeten. In unseren Weltmeeren gibt es 13 Millionen Tonnen Plastikmüll. Es wird höchste Zeit, dass wir etwas dagegen tun", sagt Haebel. Sehr löblich, doch was kann die geplante Markthalle besser als der Wochenmarkt? "Wir sind verpackungsfrei und verzichten auf Plastik, Zero Waste eben. Außerdem wollen wir nicht nur an ein, zwei Tagen die Woche öffnen, sondern permanent verfügbar sein", erklärt Haebel – was dann wohl gerade Berufstätigen entgegenkommen dürfte, die am Wochenende auch mal ausschlafen möchten. Neu ist das Konzept nicht, einzelne Läden verzichten längst auf Verpackungen, so wie das Stückgut in Ottensen (wir berichteten). Und wie läuft’s dort bisher? Besonders oft über die Theke (und direkt in mitgebrachte Behälter) gehen Haferflocken und Linsen, aber auch Shampoo und Waschmittel, berichten die Betreiber. Wo die Unverpackt-Halle stehen soll, ist übrigens noch ungewiss – noch werden Flächen gesucht.

Sommerspezial: Zehn ganz besondere Eisläden

Nach altem Aachener Rezept

Das perfekte Speiseeis findet seine Balance zwischen süß und weniger süß, zwischen cremig und sahnig sowie zwischen weicher und fester Konsistenz – und der Güte seiner Zutaten. Persönliche geschmackliche Vorlieben stehen dabei immer im Vordergrund. Kein Wunder also, dass es in Hamburg rund 170 Eisläden gibt. Einer davon ist Delzepich in Uhlenhorst. Hier kommen keine Kugeln in die Tüte, sondern Portionen, die mit einem Spatel und einer gekonnten Handbewegung in die Waffel oder den Becher gebracht werden. Das Eis ist wunderbar cremig, auf reiner Milchbasis – die vom Milchhof Kruse stammt – und nicht zu süß. Täglich gibt es bis zu acht verschiedene Varianten, die in dem kleinen Eislabor neben dem Verkaufsladen nach jahrzehntealtem Aachener Rezept hergestellt werden. Schokolade und Vanille gibt es immer, die anderen Sorten wie Waldfrucht, Erdnussbutter-Nutella oder laktosefreie Zitrone wechseln. Eine normale Portion mit bis zu zwei Geschmacksrichtungen kostet 2 Euro. Auf einem der kleinen Stühlchen vor dem Laden sitzend und Karamel-Meersalz schleckend, wünscht man sich, der Sommer wäre noch lange.

Delzepich Eis – pures Glück; Uhlenhorst, Winterhuder Weg 67, Geöffnet 12 bis 18.30/20 Uhr (bis alles ausverkauft ist)r

Elisabeth Knoblauch

Was geht

Bilderbuchkino: Die kleine Eule heult und heult. Niemand weiß, warum – vielleicht nicht mal sie selbst. Und eigentlich ist das auch gar nicht so wichtig. Hauptsache, es ist jemand da, der die "Heule Eule" in die Arme schließt. Witzige Geschichte für Kids ab drei Jahren über die einzig richtige Art zu trösten.

Bücherhalle Kirchdorf, Wilhelm-Strauß-Weg 2, 10.30 Uhr, Eintritt frei

Kleinkunst-Poesie: Wie berührt uns gute Literatur? Welche Geschichten verbergen sich hinter Werken, Autoren, ihrer Zeit? Der "Literaturkreis: Die Zehnte Muse" will sich hineinfühlen in literarische Welten. Heute setzt er sich auseinander mit Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Robert Gernhardt, Dieter Hildebrandt und Fritz Grasshoff.

St. Michaelis, Gemeindehaus, Behrmann-Raum, Englische Planke 1, 17 Uhr, Eintritt frei

Was bleibt

Kino-Himmel: Icare will viel lieber Zucchini heißen. Vielleicht, weil er seinem Leben entfliehen möchte: Die Mama säuft bis zum Tod, das Waisenhaus ist eine Erlösung. Flimmert "Mein Leben als Zucchini" einem Happy End entgegen? Kritiker bescheinigen dem "warmherzig erzählten Puppentrickfilm" jedenfalls eine "emotionale Tiefe, die nicht vielen Animationsfilmen so einzigartig gelingt".

Alsterdorfer Markt, 21.45 Uhr, wöchentlich bis zum 16.9., Eintritt frei, Miete Kinostuhl: 4 Euro

Welt hört Premiere: Ein Live-Hörspiel zwischen Benin und Deutschland – wie soll das denn funktionieren? Wissen die Macher auch nicht ganz genau, denn das Werk feiert heute Weltpremiere. Im Fokus von "Xo’Do-Allokan-Nu – Das Wort am Ende des Hörers" steht das Geschichtenerzählen als kritische künstlerische Praxis. In Benin überliefert es Märchen, die oft nicht schriftlich festgehalten sind. Die Künstlerkollektive Pool und Katoulati inszenieren das Hörspiel mit Sprechern in Cotonou und Hamburg; das Publikum lauscht an Telefonhörern in einem Ladenlokal. So entsteht ein akustischer Raum, in dem Erzählungen in drei Sprachen verschmelzen. Die Premiere ist bereits ausgebucht, aber für die kommenden Tage gibt es noch Tickets.

Kampnagel, Repsoldstraße 49, 18 Uhr, 11.–27.8., 12 Euro

Was kommt

Sternschnuppennacht: In der Nacht von Samstag auf Sonntag drücken die Laurentiustränen mal wieder richtig auf die Drüse. Das Resultat: zahlreiche Sternschnuppen an Deutschlands Himmel. Experten zufolge stammen sie "vom Mutterkörper des Kometen 109P/Swift Tuttle und lassen Fallraten von 100 Schnuppen pro Stunde erwarten". Gucken, Knutschen, Kopf einziehen.

Himmel über Hamburg, Sa ab etwa 23 Uhr

Triathlon-Highlight: Schwimmen in der Alster, Radfahren durch die HafenCity, Laufen bis zum Rathausmarkt –  die eisernen Menschen sind los. Beim ersten Hamburger Ironman starten rund 2500 Athleten, bejubelt von Hunderttausenden am Wegesrand. Für Einwohner bedeutet das wieder mal: Stau. Schon Freitag ab zehn Uhr wird etwa der Ballindamm wasserseitig dicht sein, der Jungfernstieg folgt zum Teil am Samstagabend. Alle Sperrungen finden Sie online.

Ironman Hamburg, So ab 6.30 Uhr

Der Ball ist rund: Dass der kleine Nachbar Lüneburg derzeit die Tabelle der Regionalliga Nord anführt, kann ein Hamburger Verein nicht auf sich sitzen lassen. Vor allem nicht, wenn er selbst aktuell zu den Schlusslichtern zählt. Altona 93 kickt Sonntag gegen den VfB Oldenburg. Ihr könnt nach Hause geh’n!

Adolf-Jäger-Kampfbahn, Griegstraße 62, So, 14 Uhr

Dichtergrab: Einige Friedhöfe zählen zu den schönsten Landschaftsgärten Hamburgs. Gepaart mit alter Lyrik entwickeln sie eine geradezu unsterbliche Romantik. Deshalb laden die Hamburger Literaturreisen ein zum "Literarischen (Friedhofs-)Spaziergang". Unter dem Motto "… wir spielen, bis uns der Tod abholt …" lauschen Gäste am Dichterhügel Rezitationen und kulturgeschichtlichen Zusammenhängen. "Warte nur, bald ruhest du auch" (Goethe).

Vor dem Forum Ohlsdorf, Friedhofsseite, Fuhlsbüttler Str. 758, So, 17 Uhr, 12 Euro

Hamburger Schnack

Vor einem Foodtruck gibt es eine lange Warteschlange. Eine junge Frau umgeht diese geschickt und reiht sich vorn ein. Der Mann hinter ihr ist irritiert: "Moment mal, dich habe ich hier eben aber noch nicht gesehen!" Sie kontert: "Wie bitte? Nur weil Sie mich übersehen haben, heißt das gar nichts – außer, dass Sie kleine Frauen durch Unachtsamkeit diskriminieren!" Während der Mann noch perplex um Worte ringt, dreht sie sich um und gibt grinsend ihre Bestellung auf.

Gehört von Leander Dreier

Meine Stadt

Damit alle die gleichen, schönen Bilder mit nach Hause nehmen können. © Jasmin Steinwender

SCHLUSS

"High, stoned, dicht; wer nicht?", fragt der Hip-Hop-Künstler Rapsta in einem seiner Lieder. Eine berechtigte Frage, denn es ist doch immer wieder überraschend, wer sich zuweilen in die Riege der Marihuana-Konsumenten einreiht – etwa ein 40-jähriger Hamburger Lokführer. Der wurde am Mittwoch zunächst von einem Zeugen kiffend in Bahrenfeld gesichtet, versuchte daraufhin aber dennoch frohen Mutes, einen Güterzug zu lenken. Und dabei war der gute Mann geistig offenbar deutlich neben der Spur unterwegs. Er überfuhr ein Haltesignal und rammte beinahe eine Barriere, die Waggons blieben aber glücklicherweise auf den Schienen. Mit den heiter-berauschten Ausfahrten war’s das allerdings auch – die Polizei zog den Mann aus dem Verkehr – und spätestens damit war dann wohl auch das Hochgefühl des Lokführers verflogen.

Das war sie wieder, die Elbvertiefung. Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir berichten sollten? Schreiben Sie uns: elbvertiefung@zeit.de

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende. Am Montag lesen wir uns wieder, wenn Sie mögen!

Ihre Annika Lasarzik


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