Mark Spörrle © Vera Tammen

Guten Morgen,

bessere Straßenreinigung für umsonst! Im Januar startet sie, die neue Sauberkeitsoffensive, die Hamburger Müllecken verschwinden lassen soll, 400 orangefarbene Frauen und Mannen sollen neu dafür eingestellt werden, dass man endlich nicht mehr durch Unrat und Hundekot stapfen muss – und, jetzt kommt’s: Wir müssen keinen Cent dazubezahlen! Die umstrittene Straßenreinigungsgebühr, sie ist vom Tisch, bevor sie da war. Dies verkündete gestern Umweltsenator Jens Kerstan. Die 27 Millionen Euro, die der Extraobulus in die Stadtkasse hätte spülen sollen, würden angesichts guter Steuereinnahmen nun doch aus Steuermitteln bezahlt. Sagte Kerstan und versprach zugleich "keinerlei Abstriche bei der geplanten Sauberkeit in unserer Stadt". Wir werden das mit eigenen Füßen kontrollieren. Und sind gespannt, wo demnächst 27 Millionen eingespart werden. (Nein – nur ein Scherz. Oder?)

Noch ein großer Hamburger Gewerbekomplex könnte bald in Schutt und Staub fallen (siehe unseren gestrigen Bericht über die City): das einst als größtes ökologisches Einkaufszentrum Deutschlands geplante "Vivo" in Ottensen. Wie das "Hamburger Abendbatt" berichtet, prüft die Finanzbehörde, ob man das defizitäre Objekt, in dem mittlerweile nur noch Behörden hausen, entweder "revitalisieren" oder verkaufen kann, "zum Zwecke des Wohnungsbaus". Langsam wird das ein Trend.

Und dann kamen auch die heißen News zum Fernsehturm, Telemichel, Heinrich-Hertz-Turm, Langen Spacken, Berlintopper und wie er gemäß der in den sozialen Medien heftig ventilierten Namensfrage noch so heißen mag. Vorweg: Das Allerspannendste bleibt noch offen. Die Frage, ob es im ehemaligen Drehrestaurant – Fans, die sich bei uns meldeten, schwelgten in "Kuchen satt"-Erinnerungen – künftig auch wieder einen Restaurantbetrieb geben wird. Ein Betreiber werde noch gesucht, hieß es gestern von der Kulturbehörde. Aber: Es gibt nun einen Letter of Intent zwischen dem Turmbesitzer, der Deutschen Funkturm GmbH (DFMG), der Bundesregierung und dem Hamburger Senat, dem zufolge beide Plattformen saniert und wieder für die Öffentlichkeit geöffnet werden. Dazu kommt ein Eingangsgebäude am Fuß des Turms. Bund und die Stadt bezahlen dafür jeweils 18,5 Millionen Euro – vorausgesetzt, die Bürgerschaft stimmt zu. Auf die Debatte kann man sich freuen.

Bevor wir nun zum Verkehr und dem HSV kommen: Im hinteren Teil dieses Letters startet heute die neue, unregelmäßige, aber nützliche Rubrik "Zugriff". Hier erfahren Sie künftig sofort, wenn es Tickets für große Events in Hamburg gibt.

Bus- und Bahnbetreiber wollen mehr Geld – für bekannte Projekte

Solange die jamaikanischen Koalitionsverhandlungen noch laufen, wollte der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen offenbar die Chance nutzen, um von der neuen Bundesregierung ein Sonderprogramm in Höhe von rund 20 Milliarden Euro für die kommenden zehn Jahre zu verlangen. Die Bus- und Bahnbetreiber trafen sich gestern in Hamburg, um mehr Geld für den öffentlichen Personennahverkehr (kurz und amtsdeutsch: ÖPNV) zu fordern. Da kommt man sofort ins Träumen, denkt an ein engmaschiges U- und S-Bahn-Netz – vielleicht sogar an eine Rückkehr der Straßenbahn? Doch solche Visionen hat Christoph Kreienbaum von der Hamburger Hochbahn nicht parat, wenn es um das Sonderprogramm geht. Die zwei größten Baustellen seien der Bau der U5 und die Umstellung auf elektrisch betriebene Busse. Sind die nicht eh schon beschlossene Sache? "Ja, aber bislang sind die Projekte eben noch nicht durchfinanziert", erklärt Kreienbaum. Bislang gibt der Bund zwar für solche Großprojekte auch Geld, jedes Jahr deutschlandweit 333 Millionen Euro, so will es das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (kurz, Sie ahnen es: GVFG), aber der Bedarf ist 20-mal so hoch. Klar, da käme so ein Sonderprogramm gerade recht. Und falls nicht ­– wird die U5 dann kürzer? "Nein. Die Projekte werden umgesetzt. Die Frage ist nur, über welche Töpfe sie finanziert werden", sagt Kreienbaum. Und vielleicht bleibt ja doch mal etwas für Visionen übrig.

"Hier ist kein Umsturz der Verkehrsverhältnisse gewollt"

Als erste deutsche Kommune wird Berlin geschützte Fahrradwege bauen, auf denen sich Radfahrer tummeln können, ohne Autofahrer fürchten zu müssen. Könnte sich Hamburg dieses Modell denn nicht abschauen? Zeit für ein paar Fragen an die städtische Radverkehrskoordinatorin Kirsten Pfaue.

Elbvertiefung: Berlin trennt seine Radwege in Zukunft durch Poller vom Autoverkehr. Wieso macht Hamburg das nicht?

Kirsten Pfaue: In Hamburg gibt es bereits verschiedene Beispiele, wo durch bauliche Elemente Bereiche für Radfahrer vom Autoverkehr abgegrenzt sind. Schauen Sie zum Klosterstern oder an die Überseeallee. Dort sind die Radstreifen mit einer Kante deutlich von der Fahrbahn abgesetzt. Oder auch an der Willy-Brandt-Straße. Dort ist ein Radweg durch Bügel von der Fahrbahn abgetrennt. Berlin pollert nun einen Radstreifen an der Hasenheide ab ...

EV: … einen Streifen, der so breit ist, dass mehrere Radfahrer bequem nebeneinander fahren können. Markiert in leuchtendem Grün. Das klingt wie der Traum vieler Hamburger Radfahrer.

Pfaue: Natürlich blicken wir mit großem Interesse auf die Ergebnisse dieses Pilotversuchs. Danach werden wir genau schauen, ob und an welchen Hamburger Örtlichkeiten dieses Element eingesetzt werden könnte und sollte. Durch das Projekt in Berlin wird jedoch ein wichtiger Punkt angestoßen: nämlich die Diskussion um das subjektive Sicherheitsgefühl. Diese muss geführt werden. 

EV: Gern. Stichwort Osterstraße: Wieso plant man die Neugestaltung einer Straße so, dass sich nun die Radfahrer wieder gegen den Auto- und vor allem den Busverkehr behaupten müssen – was viele so verunsichert, dass sie auf dem Fußweg fahren und wiederum die Fußgänger verunsichern?

Pfaue: Die Osterstraße ist eine beliebte Geschäftsstraße. Durch den Umbau haben nun alle mehr Bewegungsfreiheit bekommen. Immerhin sind die Planungen für den Deutschen Ingenieurpreis und den Deutschen Verkehrsplanungspreis nominiert worden, so ganz falsch kann das also nicht sein. Natürlich hätte ich es auch begrüßt, wenn die Radverkehrsanlagen noch breiter geworden wären, aber dafür gibt es schlicht keinen Platz. Genau das sind die Kompromisse, die zu treffen sind.

EV: Auch die neuen Velorouten werden wieder lediglich durch Markierungen von den Autos getrennt. Kopenhagen, das große Vorbild beim Radverkehr, ist da viel radikaler. Immer mehr Verkehrsplaner halten getrennte Spuren für alle Verkehrsteilnehmer für sinnvoll, auch aus Gründen der Sicherheit und vor allem dort, wo viele unterwegs sind.

Pfaue: Kopenhagen hat mit der Radverkehrsförderung in den siebziger Jahren begonnen. Hamburg hat sich gerade erst auf den Weg gemacht. Hier ist kein Umsturz der Verkehrsverhältnisse gewollt, sondern ein langsamer gesellschaftlicher Wandel. Bei den Hamburger Velorouten setzen wir – je nach Örtlichkeit – ganz verschiedene Formen ein: von der Fahrradstraße wie an der Alster über eigenständig geführte Radwege im Grünzug Borgfelde oder auch Radfahrstreifen auf der Bebelallee.

EV: Aber wie soll Hamburg Fahrradstadt werden, wenn sich Radfahrer den vorhandenen Platz immer noch meistens mit Autos oder Fußgängern teilen müssen?

Pfaue: Auch auf einer Fahrradstraße, die aus meiner Sicht die beste Führungsform für den Radverkehr ist – schauen Sie dazu gern einmal in die Niederlande –, teilen sich Radfahrer mit Autos den Platz.

EV: Eine Fahrradstraße schützt nicht vor Konflikten. Am Alsterufer, wo eigens ein alter Radweg abgerissen wurde, fühlten sich die Radfahrer auf der Fahrbahn – das beklagte auch der ADFC – zwischen zu vielen und zu aggressiven Autofahrern förmlich zum Spießrutenfahren gezwungen ...

Pfaue: Eine Fahrradstraße hat viele Vorteile für Radfahrende. Sie können nebeneinander fahren, Schnellere können überholen, es ist ausreichend Platz für Lastenräder und Anhänger. Sie haben auf der Straße Vorrang, und die Geschwindigkeit für Autos ist reduziert. Dieses Modell funktioniert nicht nur gut in Amsterdam, sondern passt auch gut nach Hamburg – denken Sie an die Uferstraße oder den Leinpfad. Gerade wenn die Fahrradstraße in dem von Ihnen genannten Bereich Alsterufer noch verlängert wird, werden die Vorteile dort noch deutlich sichtbarer. Da bin ich mir sicher. Geben Sie Hamburg etwas Zeit.

HSV: Spielchen statt Spiele?

Beim HSV wird wieder verbissen um Positionen gekämpft. Nicht in der Profi-Mannschaft, sondern im Aufsichtsrat. Sechs Plätze sind zu vergeben, und zwei Herren ringen gerade hart darum, sie mit Männern ihres Vertrauens zu besetzen. Auf der einen Seite steht Mäzen Klaus-Michael Kühne, dem mittlerweile über 20 Prozent Anteile der HSV Fußball AG gehören. Auf der anderen Seite Jens Meier, der Präsident des HSV ist und damit den Verein vertritt, der 75,1 Prozent der Anteile an der Profi-Fußball-Abteilung besitzt. Am heutigen Abend wird dem alten Aufsichtsrat unterbreitet, wer im neuen Aufsichtsrat sitzen soll. Bis dahin müssen sich die beiden Herren geeinigt haben. Leicht ist das für beide nicht. Kühne hatte vergangene Woche eine wütende Pressemitteilung veröffentlicht, in der er seine weitere finanzielle Unterstützung daran knüpfte, dass die HSV Fußball AG "über den von mir befürworteten, unabhängigen und kompetenten Aufsichtsrat verfügt". Er reagierte damit auf Pläne von Meier, möglichst wenig Vertraute Kühnes in das neue Gremium aufzunehmen. Nun soll es, so ist zu hören, eine Kompromisslösung geben. Ob die tragfähig ist? Darf bezweifelt werden in diesem Verein, der sich allem Anschein nach lieber mit Machtspielchen von Funktionären beschäftigt als mit Spielen der Profi-Fußballer.

Autobahndeckel in Altona irritiert

Es klingt wie ein Schildbürgerstreich in Altona: In drei Jahren werden die Brücken, auf denen der Verkehr der Bahrenfelder Chaussee und des Osdorfer Wegs momentan über die A7 fließt, abgebrochen. Später sollen die beiden Hauptstraßen über den geplanten Autobahndeckel geführt werden. So weit, so gut. Allerdings – der Deckel soll erst fünf Jahre nach dem Abriss der Brücken fertig sein. (Und wer sich mit Baustellen auskennt, der weiß: Es kann auch ein bisschen länger dauern.) In der Zwischenzeit fahren Autos und Laster fröhlich über gigantische Behelfsbrücken, die während der Bauarbeiten mehrmals von Kränen versetzt werden müssen. So schlägt es die Verkehrsbehörde vor, berichtet der NDR – und befürchtet "massive Staus". Kann man nicht anders planen – irgendwie ...? Uns gegenüber wollte die Verkehrsbehörde das obige Prozedere allerdings nicht bestätigen: "Das Planfeststellungsverfahren ist noch nicht einmal abgeschlossen", so Sprecherin Susanne Meinecke. Die Unterlagen waren bis vergangenen Donnerstag im Bezirksamt Altona einzusehen, bis 11. Dezember bleibe nun noch Zeit, um Einwände vorzubringen. Längst nicht feststehende Tatsachen zu diskutieren, halte sie für unlauter, sagt Meinecke und verspricht: "Wir planen wie bei allen Bauprojekten sorgfältig und versuchen die Anwohner und Verkehrsteilnehmer möglichst wenig zu belasten." Wir versuchen, das im Kopf zu behalten.

Mittagstisch

Vergangener Glanz

In den ehrwürdigen Räumen des ehemaligen Austernlokals Cölln’s ist vor einiger Zeit das Mutterland eingezogen und betreibt hier seine erste Gastronomie. Durch den schönen Gang mit den alten Kacheln schreitet man zu den einstigen Séparées. Die in blaue Anzüge gewandeten, mehrheitlich männlichen Besucher reden über Geschäftliches, darüber spielt laute Jazzmusik. Die angekündigte deutsche Hausmannskost findet sich beim Mittagstisch lediglich bei der Kohlroulade. Die lauwarme, sämige Suppe mit lila Curry und Feta, die als erster Gang des Drei-Gänge-Menüs (19,90 Euro) kommt, erinnert an Gewürzketchup. Der Fisch danach wird mit schicker Schaumsoße kredenzt, welche den krossen Fisch sogleich zu durchweichen beginnt. Weder waren die Kartoffeln im Rote-Beete-Kartoffel-Gemüse auffindbar, noch schmeckte man den Dill in der Soße. Schließlich bringt der Kellner, der sich nur in größeren Abständen zeigt, den Nachtisch, ein Macaron. Mit seinem flüssigen Schokoladenkern ist es sehr süß, die Brombeersoße noch mehr, dazu gibt es H-Sahne aus der Sprühflasche. Erst der starke und gute Espresso tröstet etwas.

Mutterland Coelln’s ; Altstadt, Brodschranngen 1–5, Mittagsmenü 12–14 Uhr

Christiane Paula Behrend

Was geht

Abrissbirne Bramfeld: Bagger rumpeln auf dem Schutt ehemaliger Häuser in Bramfeld. Vor allem in letzter Zeit reißen sie viele alte Gebäude ab, schaffen dringend benötigten neuen Wohnraum. "Ist das wirklich besser, oder verliert sich der Stadtteil so in Beliebigkeit?", fragt die Ausstellung "Alt. Kann das weg?"

Bücherhalle Bramfeld, Herthastraße 18, Ausstellung vom 15.11.2017–3.1.2018, Eintritt frei

Live-Spinat-Comic: Der echte Popeye ist nicht der Spinat fressende Muskelprotz, den Kids so mögen. Vielmehr tauchte er zwischen 1929 und 1938 im Thimble Theatre auf, als "einer der bedeutenden Beiträge zur Literatur des 20. Jahrhunderts", urteilen Kritiker. Beim "Abend mit Popeye im Ledigenheim" bietet Übersetzer Ebi Naumann eine vergnügliche Lesung, rechnet ab mit Amerika und seinen wankenden Idealen.

Ledigenheim, Rehhoffstraße 1–3, 19 Uhr

Blues im Club: Schon als Minderjährige schmuggelte sich Samantha Fish in den Saloon Blues Club ihrer Heimat Kansas City. Verliebt in den altehrwürdigen Sound von Größen wie Son House oder Skip James, entwickelte sie ihren eigenen Stil – jung und klassisch, klar und rauchig zugleich.

Downtown Bluesclub, Otto-Wels-Straße 2, 20 Uhr, VVK 20,50 Euro

Botschaft Lololove: Er will mehr als nur singen – Miwata hat eine Botschaft. "Liebe, Leben und alles, was dazwischenliegt". Klingt platt? Dafür bietet die EP "Nicht ohne Grund" einen pulsierenden Mix aus Pop, Dancehall, Reggae und Hip-Hop.

Nochtwache, Bernhard-Nocht-Straße 69, 20 Uhr, VVK 16 Euro

Zugriff!

Vor Minuten startete der Vorverkauf für das lang ersehnte Konzert, schon sind alle Tickets weg, und all das hätten Sie wissen müssen? Unter "Zugriff" finden Sie ab sofort – rechtzeitig – Tipps für Hamburger Großevents, bei denen gilt: "Jetzt oder nie"!

"Director Musices":Georg Philipp Telemann war eine der prägendsten Gestalten des europäischen Barock. Fast ein halbes Jahrhundert lang, von 1721 bis 1767, wirkte er als Hamburgs "Director Musices". Seinen 250. Todestag am 25. Juni 2017 nimmt die Reihe "NDR Das Alte Werk" in Kooperation mit der Elbphilharmonie zum Anlass, ein hochkarätig besetztes Festival auszurichten. Für die meisten Konzerte sind noch Tickets verfügbar!

Elbphilharmonie, Platz der Deutschen Einheit 1, 24.11.–3.12., ab 13 Euro

Ritter des Pop: Nach über 4000 gespielten Konzerten rockt er noch immer die Bühne – ob ihn das so farbenfroh-frisch hält? Elton Johns Showsjedenfalls leben nicht nur von Greatest Hits, sondern auch von neuen Songs aus dem aktuellen Album "Wonderful Crazy Night". Long live the knight!

Barclaycard Arena, Sylvesterallee 10, 5.12.,19.30 Uhr, VVK ab 62 Euro

Synthie-Kult: Schon mehr als drei Jahrzehnte stehen sie gemeinsam auf der Bühne – und doch (oder gerade deswegen) gelten Depeche Mode als Synthiepop-Kultband. Mit ihrer "Global Spirit Tour" machen die Briten halt in Hamburg, um Songs des aktuellen Albums "Spirit" in die Arena zu schicken. Dabei sind erstmals auch Stücke, die Dave Gahan gemeinsam mit Peter Gordeno und Christian Eigner geschrieben hat. Es sind – bei einigen Anbietern – noch Tickets verfügbar!

Barclaycard Arena, Sylvesterallee 10, 11.1.18, 19.30 Uhr, ab 135 Euro

Hamburger Schnack

Letzten Freitag, 17.15 Uhr, in der Postfiliale Heussweg: Ein Mann kommt herein, biegt nach links ab Richtung Geldautomaten, möchte aber in die Filiale. Eine Frau: "Der Eingang ist geradeaus". Der Mann: "Aber da ist ja zu. Das war es gestern doch schon!"

Gehört von Frauke Sprick

Meine Stadt

Wer so lieb »Bitte« sagt, muss von den Bauarbeitern der Hochbahn eigentlich erhört werden ... © Sabine Schwenkner

SCHLUSS

Schwein gehabt, dürfte sich wohl der Hund gedacht haben, der am Montag von der Feuerwehr in Hausbruch vor dem Ersticken gerettet wurde. Das arme Tier hatte ein Stück Holz verschluckt und röchelte nur noch, als die Helfer eintrafen. Die zwei Einsatzkräfte griffen beherzt zu und entfernten das störende Teil mit einer speziellen Zange, die auch bei der Intubation von Menschen verwendet wird. Sofort konnte der Hund wieder atmen.

Das war sie wieder, die Elbvertiefung. Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir berichten sollten? Schreiben Sie uns: elbvertiefung@zeit.de

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Morgen lesen wir uns wieder, wenn Sie mögen!

Ihr Mark Spörrle

 

PS: Gefällt Ihnen unser Letter, leiten Sie ihn gern weiter. Haben Sie ihn weitergeleitet bekommen, melden Sie sich ganz einfach und unverbindlich an unter www.zeit.de/elbvertiefung. Dann schicken wir Ihnen die neue Elbvertiefung, solange Sie wollen, immer montags bis freitags ab 6 Uhr.