Mark Spörrle © Vera Tammen

Guten Morgen,

Sie wissen es längst, heute wird gestreikt: in Kitas, bei der Stadtreinigung, in den Bücherhallen und in der Hafenbehörde. Was Sie vielleicht nicht wussten: Auch im Theater ist Streik. Beim "Kaufmann von Venedig" im Schauspielhaus und bei "Illusionen wie Schwanensee" in der Oper werde es zu "Beeinträchtigungen der Vorstellungen kommen", hieß es vorab. Wird der Vorhang also schon vor dem Höhepunkt fallen, geht plötzlich das Licht aus, marschieren mittendrin Bühnenarbeiter im Blaumann auf die Bühne und packen Pausenbrote aus? Wir werden sehen. Schon gestern bildeten überraschend auch 1100 Telekom-Mitarbeiter streikenderweise eine Menschenkette; dass sie dabei Gratis-Smartphones verteilten, stimmt allerdings nicht. Doch Sie sehen: Auch heute kann Unvorhergesehenes passieren. Bleiben Sie also entspannt, wenn mal wieder kein Paket kommt, wenn der Verkäufer an der Käsetheke vor Ihnen flieht, wenn Ihr linker Schuh ständig aufgeht, wenn es regnet – vielleicht hängt all das mit dem Streik zusammen …

Noch schnell zu einer Geschichte aus der neuen ZEIT:Hamburg, die Sie unbedingt lesen müssen, weil sie Antwort auf eine Frage gibt, über die sich viele Menschen in dieser Stadt den Kopf zermartern: Wie kann man billiger bauen? Und zwar ohne Abstriche zu machen, ohne auf Umweltschutz zu pfeifen und ohne pappdünne Wohnungstrennwände, durch die man den Nachbarn abends gähnen (oder Schlimmeres tun) hört. Man kann: indem man auf denjenigen verzichtet, der von allen am Bau das meiste Geld einsteckt und einem dafür kalt lächelnd sagt, das mit der Zwischenwand müsse so sein – auf den Bauträger, Projektentwickler, Baulöwen, Bauhai … Wie das ohne ihn geht, das hat ZEIT:Hamburg-Kollege Frank Drieschner ausprobiert. Er baute mit einem Wohnprojekt: "48 Erwachsene, unter denen 46 vom Wohnungsbau keinerlei Ahnung haben, planen und errichten zusammen fünf Mehrfamilienhäuser", so Drieschner. "Das klingt abenteuerlich, als könnte es nur schiefgehen."

Inzwischen stehen die Dachterrassenhäuser im Hamburger Norden allerdings seit fast zehn Jahren, die Bewohner sind zufrieden und die Kosten haben sich im Rahmen gehalten. Wie der Kollege und seine Mitbauer das geschafft haben, lesen Sie in der Wohnen-Serie in der neuen ZEIT:Hamburg, heute am Kiosk oder digital gleich hier.

Regierungserklärung: Neuer Bürgermeister, neues Glück?

Regierungserklärungen sind etwas Schönes. Wohlklingend und voller guter Vorhaben, kommen sie leichtfüßig daher und versprechen, dass alles noch viel besser wird. In der gestrigen Bürgerschaftssitzung ergriff Hamburgs Neuer, Peter Tschentscher, das Wort und stellte seinen politischen Fahrplan für die nächsten Jahre vor. "Wir schaffen die Grundlage für eine Stadtgesellschaft, in der alle die besten Chancen auf ein Leben nach den eigenen Vorstellungen haben", sagte er. Hamburg werde an Bevölkerung zunehmen, bereits in rund zehn Jahren könnten zwei Millionen Menschen in der Stadt leben. Mit den heutigen Entscheidungen würden die Weichen gestellt, ob aus dem Bevölkerungswachstum auch ein Wachstum von Wirtschaftskraft und der Lebensqualität resultierte: Hamburg solle stark, sicher, lebenswert und bezahlbar bleiben. Und wie das? Tschentscher will unter anderem die Gründungskultur der Stadt weiter vorantreiben, Innovationszentren gründen und den Hafen durch Investitionsprojekte modern und wettbewerbsfähig halten. Investiert werden soll auch in Wissenschaft und Bildung. Allein 1,5 Milliarden Euro sollen in den kommenden Jahren in Sanierung und Bau von Schulen fließen; rund 100 Millionen Euro sollen jährlich in Krankenhäuser gepumpt, die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte verbessert werden. Es sind weitere Schritte zum höheren Mindestlohn geplant – 12 Euro die Stunde sind anvisiert. Und gebaut wird natürlich auch. Weiterhin sollen mindestens 10.000 neue Wohnungen per annum in der Stadt entstehen, aber der Anteil von Sozialwohnungen soll auf 3000 jährlich erhöht werden. Zusätzlich sollen mehr frei finanzierte Wohnungen entstehen, "deren Kaltmiete bei rund acht Euro pro Quadratmeter liegt". Nicht ohne den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs außer Acht zu lassen, die Zahl der innerstädtischen Grünflächen zu erhöhen und weitere innerstädtische Grünzüge zu entwickeln. Klingt nur zu schön. Dennoch, das ist der Fluch bei Wahlversprechen und Regierungserklärungen, hagelte es direkt Oppositionskritik von CDU-Fraktionschef André Trepoll: Das sei kein Neustart, sondern ein "rot-grünes ›Weiter so‹"!

Katholische Schulen: Neue Demo am Wochenende

In Sachen Schließung von bis zu acht katholischen Schulen in Hamburg ist bekanntlich noch nicht das letzte Wort gesprochen. Derzeit berät die Diözese intern über mögliche Zukunftsszenarien. Welche das sein könnten, soll am Montag bekannt gegeben werden. "Es ist wird eine Aussage dazu geben, inwiefern Schulgenossenschaft und Erzbistum gemeinsame Verantwortung übernehmen können", sagt Manfred Nielen vom Erzbistum. Dabei stellt sich derzeit nur eine Frage: Kann sich das Erzbistum dazu durchringen, die Trägerschaft der 21 katholischen Schulen zu überdenken? Denn genau die möchte die Initiative "Hamburger Schulgenossenschaft" übernehmen und damit alle Schulen retten. Pascal Landahl, der sich für den Erhalt der Schulen einsetzt und einen offenen Brief an den Papst mitinitiierte, den mehr als 20.000 Unterstützer unterzeichnet haben, hofft auf eine positive Entscheidung des Bistums, ist aber "leider skeptisch gestimmt". "Wenn das Erzbistum der Schulgenossenschaft eine Absage erteilen sollte und entscheidet, alle acht Schulen zu schließen, dann wäre das eine Kampfansage", sagt er. Dass es am Ende so kommen wird, hält er für nicht unwahrscheinlich. Zuvor aber haben Gesamtelternvertretung und die Initiative "Aufbruch statt Abbruch – Rettet 21"für Sonnabend in der Innenstadt erneut einegroße Demonstration mit Rednern für den Erhalt der Schulen geplant. Eingeladen sind ausdrücklich alle Hamburger, darunter alle Mitglieder der katholischen Gemeinden, "und bringt eure Glocken mit!" Zuletzt habe man "Burgfrieden gewahrt, um konstruktiven Gesprächen eine Chance zu geben", erklärt Henrik Lesaar von der Gesamtelternvertretung. Diese seien allerdings nicht so genutzt worden, wie man sich erhofft hatte. Spielt das Erzbistum auf Zeit, um hinter den Kulissen Fakten zu schaffen?

Die Demonstration startet mit einer Kundgebung am Sonnabend um 12 Uhr auf dem Hansaplatz und zieht dann zum Mariendom.

"Das zeigt, welche Anziehungskraft der Fußball hat"

Von wegen Hamburgs Fußballvereine können nicht mehr richtig siegen! Der Altonaer FC 1893 hat unlängst den elften Integrationspreis des DFB gewonnen. Wir sprachen mit dem Integrationsbeauftragten Wladimir Bondarenko, der selbst 1995 aus Kasachstan nach Deutschland gekommen ist.

Elbvertiefung: Gratulation zu der verdienten Auszeichnung, Herr Bondarenko! Wie viele Nationen spielen bei Ihnen denn eigentlich?

Wladimir Bondarenko: Bei uns sind 14 Nationalitäten vertreten, und zwar nicht nur Spieler, sondern auch Trainer, Betreuer und Funktionäre. Und nicht nur in der Jugendabteilung, sondern auch in den Seniorenmannschaften, im Tennis, Handball und Karate. Die sind alle so international.

EV: Was machen Sie als Integrationsbeauftragter konkret?

Bondarenko: Ich bin in allen Belangen für Menschen mit Migrationshintergrund verantwortlich und in beratender Position für jede Abteilung tätig. Und ich organisiere verschiedene Projekte mit Migranten und Menschen mit Migrationshintergrund.

EV: Bei welchen Problemen werden Sie am häufigsten gerufen?

Bondarenko: Konfliktpotenzial ist immer da. Manchmal fühlt sich jemand benachteiligt, weil er Muslim oder schwarz ist. Das passiert auf der Gefühlsebene. Dann setzen wir uns gemeinsam hin und reden miteinander. Und wenn zwei miteinander sprechen, finden wir meistens positive Aspekte. Das zeigt, welche Anziehungskraft der Fußball hat. Wenn man zusammen Spaß hat und an einem Strang zieht, geht alles. Davon profitiert jede Gemeinschaft.

EV: Die Kinder lernen also auch für das Leben abseits des Fußballfeldes?

Bondarenko: Fußball ist unsere Gesellschaft en miniature. Sie lernen Fair Play und Verantwortung zu übernehmen. Das wollen wir in unserer Arbeit durch das Fußballspiel auf das zukünftige Leben projizieren.

EV: Wann ist Ihre Arbeit am schwierigsten?

Bondarenko: Im Moment bekommen wir für unsere ausländischen Kinder keine Spielerpässe. Das ist im Prinzip eine gute Sache und wurde von der Fifa eingeführt, um Menschenhandel zu vermeiden. Aber uns trifft das mit voller Wucht. Unsere Ligamannschaft ist letztes Jahr in die Regionalliga aufgestiegen, seither dürfen die ausländischen Kinder nur mittrainieren, aber nicht mehr im Wettbewerb spielen. Solange wir in der Oberliga gespielt haben, hat uns das nicht betroffen.

EV: Sie haben nur deshalb ein Problem, weil Sie aufgestiegen sind?

Bondarenko: Wir wissen nicht, wie es mit der Ligamannschaft weitergeht, vielleicht steigen wir wieder ab. Es geht dabei in erster Linie um die Kinder. Manchmal ist es schwer, ihnen zu erklären, warum der Freund, der zwei Monate früher angefangen hat, spielen darf und sie nicht.

EV: Wie fördern Sie beispielsweise Flüchtlingskinder? Sind Sie da nachsichtiger und lassen sie mitspielen, auch wenn sie den Ball nicht treffen?

Bondarenko: Für uns sind alle Kinder gleich, egal ob Einheimischer oder Flüchtling oder Migrationshintergrund, egal welche Religion oder Hautfarbe. Die Kinder müssen Spaß haben, unabhängig vom Leistungsniveau. Deshalb haben wir drei Mannschaften pro Jahrgang. Die erste ist leistungsorientiert, die zweite dient zum Aufbau, und die dritte ist für alle geöffnet, die Spaß am Fußball haben. Die müssen den Ball nicht treffen, die können das lernen.

"Wildes Herz": Rebellion für die Heimat

Lokalpatrioten oder linke Hooligans? Die Punkband Feine Sahne Fischfilet polarisiert. Seit Jahren ziehen die fünf Männer aus Mecklenburg-Vorpommern durch die Lande, um laut und provokant gegen den Rechtsruck in der Provinz mobilzumachen. Das brachte ihnen bereits eine Berücksichtigung im Bericht des Verfassungsschutzes ein; bis 2015 galt die Gruppe als linksextrem. "Es gab hier Landstriche, die nur noch mit Nazi-Plakaten beklebt waren, wo du merkst, du musst dich positionieren", sagt Frontsänger Jan "Monchi" Gorkow über die Anfänge der Band in der Dokumentation "Wildes Herz", die sich vor allem um Gorkow dreht und heute in den Kinos anläuft. Der in Hamburg lebende Schauspieler Charly Hübner führte erstmals Regie, er sei begeistert gewesen von Gorkows Klarheit, Authentizität und Angreifbarkeit, erklärte er im Interview mit Astrid Geisler für ZEIT ONLINE: "Da ist jemand, der aus nichts einen Hehl macht, sondern einfach ist, wie er ist. Einer, der zu seinen Fehlern steht." Der Film sei eine Annäherung an eine Figur des linken Widerstands, die "Antifaschista" ruft, freimütig von Konflikten mit der Polizei erzählt, dem Rassismus seine breite Brust entgegenstreckt und denen Mut zuspricht, die "in den Dörfern dann noch das Maul aufmachen, wenn’s wehtut". Heimat sei für Gorkow, so Hübner im Interview, "nicht nur eine abstrakte Idee, nichts Verklärtes, keine Postkitschkarte, sondern ein gelebtes Gefühl. Es ist das Gefühl, dort bleiben zu wollen, wo man glücklich war und ist … Deshalb ist dieser Film auch ein Heimatfilm."

Serie: Hamburgs dunkle Ecken (7)

Wo ist Hamburg hoffnungslos unterbelichtet? Hier kommen Ihre "Highlights":

Sthamerstraße, Bezirk Nord

© Markus von Busse

"Die Sthamerstraße bzw. ganz Ohlstedt ist finsterste Dunkelgegend. Für uns ist diese funzelige Beleuchtung nahezu unfassbar."

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation sagt dazu:

"Es wurde in der Sthamerstraße eine Beleuchtungsstörung am 20.1.2018 gemeldet, die am 24.1.2018 behoben werden konnte. Die genannte Straße ist nach dem zum Zeitpunkt der Errichtung geltenden Hamburger Baustandard für Nebenverkehrsstrecken beleuchtet. Eine Überplanung steht aktuell nicht an und ist erst zur nächsten grundhaften Erneuerung vorgesehen."

Mittagstisch

Raum für Interpretation

 

An den Wänden keine Bilder, die Musik kommt aus dem Laptop, das Besteck steht in Bierkrügen unprätentiös auf dem Tisch. Doch was so aussieht, als habe man sich noch nicht ganz eingerichtet, ist hier Konzept. Der weissraum ist gelegentlich eine Galerie, in der es immer einen Mittagstisch gibt. Hinter einem Plastikvorhang, den man in einem Kühlraum vermuten würde, kocht Inhaber Peter Pfertner, gegessen wird an mit weißem Tuch und Papier bedeckten Tischen, die sich des Abends zu langen Tafeln zusammenschieben lassen. Erst kurz vor 12 Uhr wird täglich die Mittagstischkarte auf der Website veröffentlicht, es stehen fünf Gerichte um die sieben Euro zur Auswahl, wie hausgemachte Spätzle, vegetarische Maultaschen, Salat, Gulaschsuppe mit Sauerkraut und Rinderroulade "italian style" mit Gemüsecouscous und Minzjoghurt (8,40 Euro). Das Fleisch stamme aus schleswig-holsteinischer Weidezüchtung, gibt die angenehm freundliche Bedienung Auskunft. Als Farbtupfer liegen obenauf drei blanchierte Karöttchen. Sehr lecker und eine interessante Kombination! Darauf noch einen starken Cortado leche y leche (2,40 Euro).

 

Neustadt, weissraum, Wexstraße 38, Mittagstisch Mo–Fr 12–15 Uhr

 

Elisabeth Knoblauch

Verlosung

"OYF A ZUNIKN VEG" ist das aktuelle Projekt der fünfköpfigen Hamburger Klezmerband Mischpoke! Traditionelles, Jazz, Klassik und Weltmusik mischt Mischpoke zum abwechslungsreichen und dynamischen Klangatlas mit Tänzen, Liedern und virtuosen Instrumentalstücken. Mit "OYF A ZUNIKN VEG" geht es unter anderem auf eine Reise in die Vergangenheit der "KINDER YORN", auf eine rasante Eisenbahnfahrt mit dem "HEISSEN TARTAR" oder auf den Heuwagen beim "JIDL MIT’N FIDL"! Wir verlosen zweimal 2 Karten für das Konzert am Samstag, 21. April 2018, ab 20 Uhr im kleinen Saal der Laeiszhalle. Senden Sie uns bis zum morgigen Freitag, 12 Uhr eine E-Mail an elbvertiefung@zeit.de, Betreff "Kleine Laeiszhalle: Mischpoke!". Viel Glück!

Was geht

Viagra fürs Herz: Sie will die Liebe in allen Facetten versprühen; Eigenliebe, Nächstenliebe, Hassliebe, Tierliebe, "auch Liebe im Sinne von knutschen, fummeln, vögeln". Katrin Bauerfeind "will endlich wieder, dass das Leben hüpft!". Denn man los.

Markthalle, Klosterwall 11, 20 Uhr, VVK 29 Euro

Höllisches Theater: Don Giovanni – Egomane, Mörder, Anarchist und Träumer – erhält mit der Höllenfahrt seine gerechte Strafe. Doch in welche Welt tritt er damit ein? Ist die Hölle auch eine Projektion all unserer Begierden und Sehnsüchte? Regisseurin Alicia Geugelin nimmt das Publikum mit auf eine Reise in die Unterwelt. Abschlussinszenierung der Theaterakademie Hamburg: "Don Giovanni in der Unterwelt", Musiktheater nach Mozart.

Forum der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Harvestehuder Weg 12, Premiere heute um 19.30 Uhr, 20 Euro

Tipps für Kids

Mini: Luigi ist Friseur im Märchenland. Mit Schere, Perücke, Föhn und Haube erzählt er die Geschichte vom glücklichen Hans, der dem Teufel drei goldene Haare auszupft, damit er seine Prinzessin heiraten kann. Doch plötzlich rauscht die Großmutter des Teufels in Luigis Friseursalon – das gibt Ärger! "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren", Theater für Kids ab fünf Jahren.

Fundus Theater, Hasselbrookstraße 25, So, 16 Uhr, Kids 7,50 Euro, Erwachsene 8,50 Euro

Medi I: Tiffany soll nach dem Tod ihrer Eltern ins Waisenhaus gebracht werden, drei Räuber überfallen jedoch ihre Kutsche. Statt der erhofften reichen Beute finden sie nur ein kleines Mädchen – das aber hat eine ganz besondere Idee. "Die drei Räuber", Kinderkino ab sechs Jahren mit Popcorn und anschließender Bastelstunde.

Stadtteilhaus Neuwiedenthal, Stubbenhof 15, 15–17.30 Uhr, 1 Euro

Medi II: In der Steinzeitbäckerei mahlen junge Bäcker auf echten Mahlsteinen Mehl. Ob ihre Brötchen im Ofen steinhart oder aber richtig lecker werden? Mitmachaktion für Kids ab acht Jahren: "Bauernbrot nach Steinzeitart".

Archäologisches Museum, Harburger Rathausplatz 5, So, 14–16.30 Uhr, 3 Euro, Anmeldung unter 040/428 71 24 97

MiniMediMaxi: Du wolltest schon immer mitten ins Computerspiel springen, statt Mario und Co. nur zuzuschauen? Beim Digitalen Familiensamstag testen Kids ab 12 Jahren eine Virtual-Reality-Brille und lernen die Nintendo Switch kennen. Besucher ab vier Jahren staunen derweil im Bilderbuchkino, Mama und Papa stöbern in Bücherregalen oder machen einfach mal – nichts.

Bücherhalle Hohenhorst, Berliner Platz 1, Sa, 10–14 Uhr, Bilderbuchkino um 11 und 13 Uhr, Eintritt frei

Hamburger Schnack

Bei den sommerlichen Temperaturen eröffnet unser Hund unerwartet und mit einem beherzten Sprung in den Harburger Lohmühlenteich die Badesaison 2018. Zwei etwa 14-jährige Jungs am Ufer beobachten das. Sagt der eine: "Siehst du, Junge, Digga, ich schwöre, sogar der Hund geht ins Wasser. Ich hab doch gesagt: Lass mal baden gehen!"

Gehört von Alina und Katja Eschmann

Meine Stadt

Pfand gehört daneben … Die Hamburger haben es gelernt. Aufgenommen am Elbstrand © Harald Grüner

Das war sie wieder, die Elbvertiefung. Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir berichten sollten? Schreiben Sie uns: elbvertiefung@zeit.de

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Morgen lesen wir uns wieder, wenn Sie mögen!

Ihr Mark Spörrle

 

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