Hamburg (dpa/lno) - Im Hamburger Prozess um Geldwäsche in Millionenhöhe aus Drogengeschäften hat das Landgericht den 33-jährigen Angeklagten zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt. Die Strafe liegt damit im Rahmen des zuvor vereinbarten "Deals" zwischen Gericht, Anklage und Staatsanwaltschaft. Die Vereinbarung sah vor, dass das Strafmaß durch ein umfassendes Geständnis des Beschuldigten begrenzt wurde. Der aus Paraguay stammende Mann hatte beim Prozessauftakt zugegeben, fast 3,3 Millionen Euro zur Geldwäsche in die Schweiz gebracht zu haben. Die Millionen stammten aus dem Verkauf von 500 Kilogramm Kokain. Das Rauschgift war im November 2009 aus Paraguay im Hamburger Hafen eingetroffen.