Hamburg (dpa/lno) - Sie sollen die Wartezeit bis zur Eröffnung der Hamburger Elbphilharmonie verkürzen. Seit der Konzertsaison 2009/2010 gibt es die sogenannten Elbphilharmonie-Konzerte an unterschiedlichen Plätzen in der Hansestadt. Auf dem Programm stehen Klassik, Jazz und Musik aus aller Welt, Auftritte von Stars und Nachwuchskünstlern. Die Höhepunkte der nächsten Spielzeit will Generalintendant Christoph Lieben-Seutter heute vorstellen.

120 Konzerte gibt es in diesem Rahmen in der laufenden Spielzeit in der Laeiszhalle und an vielen anderen Spielorten. Die Konzertreihen reichen von "Nordic Concerts" und "Die Meisterpianisten" bis hin zu "Teatime Classics" und "Elfi - Babykonzerten". Zum Saisonabschluss steht erstmals ein gemeinsam mit vielen Hamburger Institutionen geplantes internationales Musikfest an.

Die Elbphilharmonie soll nach jahrelangem Streit, Kostenexplosion und Baustopp 2017 eröffnen. Die Kosten des Projekts für den Steuerzahler waren über die Jahre von ursprünglich 77 Millionen Euro auf nun 789 Millionen Euro gestiegen. Die Fertigstellung des spektakulären Konzerthauses in der Hafencity war anfangs für 2010 vorgesehen.

Lieben-Seutter ist seit 2007 Generalintendant der Elbphilharmonie und der Laeiszhalle. Sein Vertrag läuft bis 2018.

Elbphilharmonie-Konzerte