Hamburg (dpa/lno) - Nach den Ausschreitungen bei der "Revolutionären 1. Mai"-Demonstration im Hamburger Schanzenviertel hat es in der Nacht zum Freitag keine weiteren Zwischenfälle gegeben. Die traditionellen Krawalle der linken Szene seien in diesem Jahr ungewöhnlich aggressiv ausgefallen, sagte ein Polizeisprecher. Demnach wurden 50 Demonstranten und 20 Polizeibeamte verletzt. Es flogen Böller, Flaschen und Steine, die Polizei ging mit Wasserwerfern, Schlagstöcken und Pfefferspray gegen die Demonstranten vor. Die Beamten hatten den Protestzug von rund 2200 Menschen bereits kurz nach Beginn umgeleitet, da sich einige Demonstranten vermummten und Böller zündeten.