Missoula/Hamburg (dpa) - Nach dem tragischen Tod seines Sohnes Diren und einer schwierigen Reise in die USA bereitet sich dessen Vater auf weitere bewegende Tage in Hamburg vor. "Da erwartet mich das Schlimmste", sagte der 46-Jährige der Nachrichtenagentur dpa. "Verwandte, Nachbarn, Kollegen - alle sind im Schock. So einem Jungen durfte so etwas nicht passieren." In Hamburg und anschließend im türkischen Bodrum sollen Angehörige, Freunde und Bekannte bei muslimischen Trauerfeiern von dem Jugendlichen Abschied nehmen. Diren, der am Sonntag auf einem fremden Privatgrundstück in den USA erschossen worden war, werde im "schönsten Teil der Türkei" bestattet, sagte der Vater. "Jeder ist eingeladen, jeder wird dort mit offenem Herzen als Gast empfangen."