Berlin (dpa/lno) - In der Dauer-Debatte um die Einführung einer Torlinientechnologie in Deutschland bleiben die Fußball-Bundesligisten Hamburger SV und Eintracht Frankfurt bei ihrer ablehnenden Haltung. "An den Argumenten gegen die Torlinientechnik ändert sich nichts. Es war doch von Anfang an klar, dass es in jeder Saison vier bis fünf strittige Entscheidungen geben wird", sagte Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen am Mittwoch. Auch der Hamburger SV halte an seinem Nein fest, erklärte Mediendirektor Jörn Wolf.

Der FC Bayern beantragte am Mittwoch beim Ligaverband offiziell die Einführung einer Torlinientechnologie, aus Kostengründen allerdings ausschließlich für die oberste Spielklasse. Über den Antrag soll auf der nächsten Mitgliederversammlung voraussichtlich im Dezember beraten werden. Die Bayern hoffen auf eine neue Abstimmung.