Hamburg (dpa/lno) - Hamburgs Justizsenatorin Jana Schiedeck (SPD) will "Cybermobbing" zur Straftat erklären lassen. Neben der Präventionsarbeit sei es wichtig, die Opfer auch strafrechtlich besser vor digitalen Attacken zu schützen, sagte sie der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Dazu sei das derzeitige Strafrecht ungeeignet, sagte sie der Zeitung: "Ehr- und Persönlichkeitsverletzungen im Internet haben eine andere Wirkung, als sie der Gesetzgeber vor rund 150 Jahren vor Augen hatte." Daher habe Hamburg das Thema "Cybermobbing" auf die Tagesordnung der Justizministerkonferenz gesetzt, die am 25. und 26. Juni in Binz auf Rügen stattfindet.

Artikel auf der Internetseite der Neuen Osnabrücker Zeitung