Berlin (dpa) - Ein bundesweiter Warnstreik der Lokführer ist am Samstagmorgen nach drei Stunden beendet worden. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hatte zu der Arbeitsniederlegung im laufenden Tarifkonflikt mit der Bahn aufgerufen. Der Ausstand führte zwischen 6.00 und 9.00 Uhr zu zahlreichen Zugausfällen und langen Verspätungen. Wie die Bahn mitteilte, lagen die Schwerpunkte des Streiks im Norden Deutschlands, in Berlin, in der Region Leipzig sowie punktuell in Nordrhein-Westfalen und Bayern. Bei der Berliner S-Bahn fuhren am Morgen nach Angaben des Betreibers auf den meisten Linien nur noch einzelne Züge.