Hamburg (dpa/lno) - Tragischer Tod auf dem Fußballplatz: Ein 26-jähriger Trainer aus Hamburg muss sich seit Freitag wegen eines Unfalls im Mai 2013 vor Gericht verantworten, bei dem ein siebenjähriges Kind von einem umstürzenden Fußballtor erschlagen wurde. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten fahrlässige Tötung durch Unterlassung vor, denn er habe den 12- bis 14-jährigen Spielern seiner C-Jugend nach dem Training die Anweisung gegeben, die liegenden Tore wieder aufzustellen, ohne sie dabei zu beaufsichtigen. Dabei sei das Tor umgekippt und dem Siebenjährigen auf den Kopf gefallen. Dieser starb noch am selben Tag an einem Schädelhirntrauma. Der Angeklagte wollte sich zu den Vorwürfen vor Gericht zunächst nicht äußern, ließ durch seine Verteidigerin jedoch mitteilen, dass ihn das Unglück sehr mitnehme. Die Richterin entschied, die Öffentlichkeit für die Vernahme minderjähriger Zeugen auszuschließen. Der Prozess wird am 1. Oktober fortgesetzt.