Hamburg (dpa/lno) - Der Kauf des linksautonomen Kulturzentrums Rote Flora durch eine städtische Stiftung hat bei den Oppositionsparteien in der Hamburger Bürgerschaft ein geteiltes Echo gefunden. Während CDU und FDP die Transaktion als ein schlechtes Geschäft für Hamburg werteten, begrüßte die Linke den Kauf. Der Senat hatte am Freitag bekanntgemacht, dass er die Rote Flora für 820 000 Euro im Rahmen des Insolvenzverfahrens des Vorbesitzers Klausmartin Kretschmer gekauft habe. Kretschmar hatte die Immobilie 2001 für 190 000 Euro erworben. Die Rote Flora im Schanzenviertel ist seit 25 Jahren besetzt und gilt als Kristallisationspunkt der linksautonomen Szene in der Hansestadt.