Hamburg (dpa/lno) - Der Streik der Lokführer hat am Donnerstag auch den Kampf der als "Harz-IV-Rebellin" bekannt gewordenen Jobcenter-Mitarbeiterin Inge Hannemann gegen ihre Zwangsversetzung vor dem Hamburger Arbeitsgericht durcheinandergebracht. Ihr Prozessbevollmächtigter habe wegen des Streiks der GDL nicht nach Hamburg anreisen können, der für Donnerstag angesetzte Verhandlungstermin habe darum verlegt werden müssen, teilte das Gericht kurzfristig mit.

Hannemann weigerte sich, Sanktionen gegen junge Langzeitarbeitslose in Hamburg-Altona zu verhängen und wurde darum von ihrem Posten suspendiert. Nach dem Willen der Sozialbehörde soll sie nun in einem anderen Bereich arbeiten. Dagegen wehrt sich Hannemann vor dem Arbeitsgericht. Als neuer Termin wurde der 20. November festgesetzt.