Hamburg (dpa/lno) - Ein rund 150 Meter langes Containerschiff ist beim Anlegen im Hamburger Hafen gegen die Kaianlage gestoßen. Durch den Zusammenprall am Sonntagabend wurden auf der unter der Flagge Zyperns fahrenden "Anne Sibum" etwa 30 Meter der Reling eingedrückt und teilweise eingerissen - auch Teile der Kaianlage wurden beschädigt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Menschen wurden nicht verletzt. Es entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro. Die Wasserschutzpolizei sprach ein vorläufiges Auslaufverbot aus und ließ sich Funk- und Radaraufnahmen aushändigen.

Bereits am Samstagnachmittag hatte sich ein weiterer Schiffsunfall ereignet: Durch starken Sog und Wellenschlag ist am Containerschiff "Pegasus" die Gangway abgerissen, die Reling eingedrückt und ein Rettungsboot beschädigt worden, als ein anderes Schiff in den Hafen Hamburgs einlief. Auch für die "Pegasus" sprach die Wasserschutzpolizei ein Auslaufverbot aus. Die Höhe des Schadens war zunächst nicht bekannt.

Polizeimitteilung Anne Sibum

Polizeimitteilung Pegasus