Hamburg (dpa) - Nach dem Zusammenschluss der deutschen Linienreederei Hapag-Lloyd und der Containersparte der chilenischen CSAV erwartet Vorstandschef Rolf Habben Jansen deutlich bessere Ergebnisse in den nächsten Jahren. "Größe spielt eine Rolle in diesem Geschäft", sagte er am Mittwoch in Hamburg. "In dieser Branche geht es um Kosten." Nicht umsonst hätten die größten Reedereien auch die besten Ergebnisse. Er strebe an, im Jahr 2016 wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Ob sich der vorgesehene Börsengang bis Ende kommenden Jahres verwirklichen lasse, sei aus heutiger Sicht schwer zu sagen und auch nicht erste Priorität. Zunächst müssten die Geschäfte der beiden Fusionspartner zusammengeführt werden.

Die Übernahme war am Vortag abgeschlossen worden. Hapag-Lloyd erreicht damit unter den Container-Linienreedereien mit einem Jahresumsatz von rund neun Milliarden Euro, 200 Handelsschiffen und einer Kapazität von rund einer Million Standardcontainern (TEU) die vierte Position. Der Zusammenschluss soll Spareffekte von jährlich rund 300 Millionen US-Dollar (241 Mio Euro) bringen.

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