München (dpa/lno) - Die Vertragsverlängerung von Trainer Sergé Aubin hat den Hamburg Freezers in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) keinen neuen sportlichen Aufschwung beschert. Die Norddeutschen unterlagen  zwei Tage, nachdem die Verlängerung der Zusammenarbeit mit dem 39 Jahre alten Kanadier bis 2017 bekanntgegeben worden war, am Freitagabend beim EHC Red Bull München mit 2:3 nach Verlängerung (1:1, 0:1, 1:0) und kassierten bereits die sechste Niederlage in den vergangenen sieben Spielen.

Adam Mitchell (19.) und Philippe Dupuis (47.) erzielten vor 4314 Zuschauern im Olympia-Eisstadion die Tore für die Freezers. Alexander Barta (20.), Daniel Sparre (34.) und  Mads Christensen (61.) trafen für den Tabellenzweiten, der nunmehr sieben Spiele in Folge zu Hause unbesiegt ist.

Mit den wiedergenesenen Julian Jakobsen, Patrick Pohl und Sam Klassen fanden die Gäste gut ins Spiel und wurden für ihre engagierten Bemühungen auch mit dem Führungstor belohnt. Die Freude darüber währte aber nur 57 Sekunden, bis Barta ausglich. Im folgenden Abschnitt kassierten die Hanseaten gleich fünf Zeitstrafen und mussten froh sein, nicht noch mit einem größeren Rückstand in das Schlussdrittel gehen zu müssen.

Da drehten die Freezers dann noch einmal mächtig auf und erzwangen dank eine grandiosen Solos von Dupuis auch die Verlängerung. Mehr war aber nicht drin. Christensen nutzte die Überzahl nach einer Strafe gegen Hamburgs Mathieu Roy zur Entscheidung.