Hamburg (dpa/lno) - Rund 1000 Menschen haben am Sonntag in Hamburg gegen den Widerstand von Anwohnern im noblen Stadtteil Harvestehude gegen ein geplantes Flüchtlingsheim demonstriert. Nach Angaben der Polizei gab es keine Zwischenfälle. Zu der Demonstration hatte eine Gruppe namens "Refugee Support Harvestehude" aufgerufen. Auf einem Transparent forderten die Demonstranten "Rassismus benennen. Die Mitte entlarven". Es gehe auch um den "rassistischen Normalzustand in Deutschland", hieß es.

Im ehemaligen Kreiswehrersatzamt in Harvestehude sollte eine Unterkunft für 220 Flüchtlinge entstehen. Das Verwaltungsgericht hatte aber einem Eilantrag von drei Anwohnern gegen das Projekt stattgegeben.

Demonstrationsaufruf