Eskilstuna (dpa) - Die Handballer des HSV Hamburg müssen um die Teilnahme am Finalturnier im EHF-Pokal bangen. Der Tabellen-Achte der Bundesliga verlor das Viertelfinal-Hinspiel beim schwedischen Vertreter Eskilstuna Guif mit 26:29 (13:12). Kentin Mahé war am Samstag mit acht Toren bester Werfer der Hanseaten. Im Rückspiel am kommenden Sonntag will der HSV den Weg zum Endturnier am 16. und 17. Mai in Berlin doch noch frei machen.

Nach einem ausgeglichenen Start in die Partie nutzten die Gastgeber eine Zeitstrafe gegen HSV-Rechtsaußen Stefan Schröder, um aus dem 5:5 eine 7:5-Führung zu machen. Die Hanseaten waren aber nur kurz beeindruckt. Allrounder Matthias Flohr traf sieben Sekunden vor dem Halbzeitpfiff zum 13:12.

Nach dem Seitenwechsel verspielten die Hamburger vor 1200 Zuschauern jedoch innerhalb von fünf Minuten eine Zwei-Tore-Führung und lagen mit 17:19 zurück. Beim 21:24 nahm HSV-Trainer Jens Häusler eine Auszeit, um das Spiel seiner Mannschaft neu zu ordnen. Am verdienten Sieg der Schweden änderte das nichts mehr, aber die Hanseaten hielten die Niederlage zumindest in Grenzen.

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