Hamburg (dpa/lno) - Die Befürworter der geplanten Bürgerschafts- Referenden, SPD, CDU und Grüne, wollen auf die Kritiker zugehen. Die Fraktionen legten am Montag einen Entwurf für ein Ausführungsgesetz vor. "Wir wollen keinen neuen Krieg um die direkte Demokratie", sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Dressel. Alle Fristen seien nun großzügig bemessen. Ein mit Zweidrittelmehrheit in der Bürgerschaft beschlossenes Referendum werde keine Volksinitiative stoppen. Der Verein "Mehr Demokratie" befürchtet, das Referendum könnte die "Volksgesetzgebung von unten" aushebeln. Am 28. Mai soll die Verfassungsänderung beschlossen werden. Am 29. November sollen die Bürger abstimmen, ob sich Hamburg für Olympia 2024 bewirbt.

Online-Petition "Rettet den Volksentscheid"