Hamburg (dpa/lno) - HSV-Coach Bruno Labbadia hofft am Freitag (20.30 Uhr) zum Auftaktspiel der Fußball-Bundesliga beim FC Bayern München auf die Rückkehr von Kapitän Johan Djourou. Der Schweizer Abwehrspieler, der wegen einer Leistenblessur das Pokalspiel in Jena verpasst hatte, stieg am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining der Hamburger ein und präsentierte sich in besserer Verfassung, als es erwartet wurde.

"Johan sollte eigentlich nicht komplett mitmachen - hat er aber doch. Personell können wir aus dem Vollen schöpfen", meinte Labbadia. Gut möglich, dass er Djourou anstelle des von Nackenproblemen geplagten Brasilianers Cléber Reis in der Startelf aufbieten wird. Eine weitere Alternative könnte Offensivspieler Nicolai Müller sein, der seine muskulären Probleme überwunden hat und schon seit Dienstag wieder im Trainingsbetrieb der Hanseaten zurück ist.

Unabhängig von der Aufstellung fordert der von einer Grippe geplagte Trainer nach der 2:3 Pokalpleite in Jena ein anderes Gesicht seines Teams in München: "Wir müssen über hohe Laufbereitschaft kommen und auch Gegendruck erzeugen", meinte der 49-Jährige, der den HSV in der vergangenen Saison mit einem Kraftakt noch vor dem drohenden Abstieg bewahrt hatte. "Wir haben diesen riesigen Kraftakt in der letzten Saison nicht hingelegt, um jetzt einfach so weiter zu machen."

Mitteilung Hamburger SV