Hamburg (dpa/lno) - Im Streit über die Zukunft des linksalternativen "Kollektiven Zentrums" in Hamburg haben die Betreiber vom Senat eine faire Perspektive gefordert. Der jetzige Raum sei viel zu klein, der Bedarf für ein Kulturzentrum aber riesig, erklärten mehrere Gruppen und die Stadtteilinitiative Münzviertel am Mittwoch. Die Stadt hat das Areal mit einer früheren Schule und einer Kita an den Investor HBK verkauft. Er will dort 400 Wohnungen bauen. Bis zum voraussichtlichen Baubeginn im Herbst 2016 wurde ein kleiner Teil der Anlage einem Verein zur Zwischennutzung überlassen. Ende Juli wurde unter Polizeischutz ein Bauzaun über den Hof gezogen, um ein Gebäude von Asbest zu befreien.

Kunstlabor naher Gegenden

Kollektives Zentrum