Hamburg (dpa/lno) - Gut zehn Monate nach der Tat haben DNA-Spuren an einem Schraubenzieher die Fahnder des Hamburger Landeskriminalamtes auf die Spur eines mutmaßlichen Serienautoknackers geführt. Der 25-Jährige soll Ende Oktober vergangenen Jahres im Stadtteil Lokstedt 27 Autos an einem Tag aufgebrochen und mehrere Wertgegenstände gestohlen haben, teilte die Polizei am Dienstag in Hamburg mit. Ein Abgleich der DNA auf dem Tatwerkzeug mit dem polizeilichen Datenbestand hatte einen Treffer ergeben. Der Verdächtige war im System der Polizei bereits wegen schwerer Körperverletzung registriert. Trotz der genetischen Beweislage bestreitet der Mann, die Tat begangen zu haben. Er habe am Tatort lediglich für einen Hausmeisterbetrieb gearbeitet.

Polizeimitteilung