Hamburg (dpa/lno) - Hamburg stellt Obdachlosen über den Winter rund 850 zusätzliche Schlafplätze zur Verfügung. "Damit können wir wieder den Erfrierungsschutz bieten, wie es ihn auch im vergangenen Winter gab", erklärte Sozialsenator Detlef Scheele (SPD) am Mittwoch. Flüchtlinge müssten deshalb nicht umziehen. Die vom 1. November an geöffneten Einrichtungen befinden sich in einem leerstehenden Verlagsgebäude am Schaarsteinweg 14 mit 350 Schlafplätzen sowie auf dem Gelände der ehemaligen Gehörlosenschule an der Norderstraße, wo für weitere 400 Schlafplätze Wohncontainer aufgestellt würden. Darüber hinaus böten unter anderem Kirchengemeinden in Eigenregie rund 100 Plätze an. Das bereits seit 1992 existierende Winternotprogramm endet am 31. März 2016.

Angebote für Obdachlose