Hamburg (dpa/lno) - Der Bund der Steuerzahler hat dem rot-grünen Senat in Hamburg die Verschwendung von fast 38 Millionen Euro vorgeworfen. Die Hansestadt sei mit 5 der bundesweit 133 beispielhaft im Schwarzbuch "Die öffentliche Verschwendung" aufgelisteten Fälle vertreten, sagte der Vorsitzende des Hamburger Steuerzahlerbundes, Lorenz Palte, am Mittwoch. Im einzelnen drehe es sich um den Rückkauf des linksalternativen Kulturzentrums "Rote Flora", um einen Fahrradzähler an der Außenalster, um einen Radweg an der Shanghaiallee, um die abgewickelte Tochter ServCount von Hamburg Wasser sowie um die Personalverwaltungssoftware KoPers. Allein durch diese Projekte haben laut Steuerzahlerbund mehr als 3700 Hamburger im vergangenen Jahr für nichts Steuern bezahlt.