Hamburg/München (dpa/lby) - Die rechtskonservative ist laut einer neuen Umfrage im Aufwind. Demnach hat die Partei in Bayern von vier auf sechs Prozent zugelegt, wie das Forsa-Institut im Auftrag des Fernsehsenders RTL und der Zeitschrift "stern" ermittelte.

Hauptthema der AfD ist derzeit der Protest gegen Zuwanderung und die hohen Flüchtlingszahlen. Forsa-Chef Manfred Güllner glaubt, dass CSU-Chef Horst Seehofer die AfD durch seinen Widerstand gegen die Politik der Bundesregierung gestärkt habe: "Mit seinen Attacken gegen Kanzlerin Angela Merkel und ihre Flüchtlingspolitik hat der bayerische CSU-Ministerpräsident Horst Seehofer offenbar die Ausländerfeindlichkeit - und damit das Kernthema der AfD - wieder salonfähig gemacht."

Laut Umfrage ist die AfD auch in Ostdeutschland auf Wachstumskurs, wo sie von sieben auf elf Prozent zulegte. Die Unionsparteien CDU/CSU halten sich demnach bundesweit bei 40 Prozent, die SPD bleibt bei 24 Prozent. Auch bei den Grünen und der Linken verändert sich mit jeweils 10 Prozent nichts. Die FDP verharrt bei 5 Prozent.

Wahltrend-Mitteilung des "Stern"