Hamburg (dpa/lno) - Bei einem interreligiösen Friedensgebet in Hamburg hat Bischöfin Kirsten Fehrs zum friedlichen Zusammenleben von Menschen verschiedener Religionen aufgerufen. "Die Menschen brauchen unser Zeichen der Einheit", sagte sie am Freitag auf der Veranstaltung mit rund 100 Teilnehmern, darunter auch Vertreter islamischer Gemeinschaften, der jüdischen Gemeinde und weiterer Weltreligionen. Jede Religion trage in sich einen goldenen Kern, erklärte Fehrs: "Dass sie das Leben will und nicht den Tod. Jede Religion will zum Frieden führen und nicht zu Streit und Hass." Zu dem Friedensgebet hatte das Interreligiöse Forum Hamburg aufgerufen. "Wir treten entschieden denen entgegen, die im Namen von Religion und Ideologie zur Gewalt aufrufen", hieß es in dem Aufruf.