Hamburg (dpa/lno) - Die Hamburger Gesundheitsbehörde ruft in diesem Jahr auch Flüchtlinge in Erstaufnahmeeinrichtungen zur Grippeschutzimpfung auf. Es seien dafür 10 000 Impfdosen bestellt worden, sagte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde. Ab Anfang November sollen Asylbewerber bei der Erstuntersuchung oder in den Wohneinrichtungen die Möglichkeit bekommen, sich impfen zu lassen. Derzeit laufen noch die Vorbereitungen. Unter anderem müsse Informationsmaterial in verschiedenen Sprachen vorliegen. Flüchtlinge in der sogenannten Folgeunterbringung, also mit einer gewissen Bleibeperspektive, sind in Hamburg krankenversichert und können sich ganz normal bei Ärzten impfen lassen.