Hamburg (dpa/lno) - Flüchtlinge können in Hamburg künftig leichter an einen Studienplatz kommen. Nach einem Beschluss der Hamburgischen Bürgerschaft vom Mittwoch wird bei der Vergabe von Studienplätzen an Nicht-Deutsche sowie nicht EU-Bürger neben Eignung und Motivation auch das persönliche Schicksal berücksichtigt. Die Zahl der Studienplätze insgesamt wird jedoch nicht erhöht. Auch bleibt der Anteil, der für Ausländer reservierten Plätze auf zehn Prozent gedeckelt. Über die Vergabe entscheiden auch weiterhin die Hochschulen selbst. Ziel der Gesetzesänderung ist es, Flüchtlinge mit Bleibeperspektive zu unterstützen und später leichter in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

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