Hamburg (dpa) - Was geschieht, wenn ich "ich" sage? Wie entsteht aus dem organischen Material Bewusstsein? Mit "Brain Projects" hat das Performance-Kollektiv Rimini Protokoll am Sonntag sein neuestes Projekt im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg zur Uraufführung gebracht. Die Performance im Malersaal will sich mit der Geschichte und dem aktuellen Stand der Gehirnforschung auseinandersetzen.

Dabei vertreten auf der Bühne hochkarätige Experten unterschiedliche Forschungsperspektiven. Wissenschaftliche Hypothesen und besondere Biografien sollen sich zu einer Erzählung verbinden, die der Frage nachgeht, was die Forschung über die Entstehung des "ich"-Bewusstseins weiß - und was nicht. 

Die Performer Helgard Haug, Stefan Kaegi und Daniel Wetzel arbeiten bereits seit 2002 unter dem gemeinsamen Label "Rimini Protokoll". Sie wurden für ihre Arbeit vielfach ausgezeichnet und waren mit der Installation "Situation Rooms" 2014 zum Berliner Theatertreffen eingeladen.       

Deutsches Schauspielhaus