Hamburg (dpa/lno) - Nach dem anonymen Brandbrief wegen der Personalnot im Gefängnis in Hamburg-Fuhlsbüttel haben Justizbehörde und Beschäftigte mehrere klärende Gespräche geführt. "Dabei wurde sehr klar, dass die Kolleginnen und Kollegen die Sicherheit im Griff haben und dies selbst auch so sehen", sagte Hamburgs Justizsenator Till Steffen (Grüne) am Donnerstag im Anschluss. Die Behörde wiederum habe zeigen können, dass personell Besserung in Sicht sei. "Wir haben jetzt 22 vakante Stellen, aber bereits Anfang Oktober kommen zehn neue Kolleginnen und Kollegen nach Fuhlsbüttel." Das werde für Entlastung sorgen. In dem am vergangenen Donnerstag in der Behörde eingegangenen Schreiben war wegen der prekären Personallage die Befürchtung fataler Sicherheitslücken geäußert worden.

JVA Fuhlsbüttel