Hamburg (dpa/lno) - Wegen der schweren Misshandlung eines Mongols-Rockers hat das Hamburger Landgericht am Freitag fünf junge Männer zu Haftstrafen zwischen zweieinhalb und fünfeinhalb Jahren verurteilt. Eine 21 Jahre alte Mitangeklagte erhielt eine Bewährungsstrafe von einem Jahr. Nach Überzeugung der Strafkammer hatten die Angeklagten Anfang Januar den 26 Jahre alten Rocker in eine Gartenlaube im Stadtteil Horn gelockt und ihn regelrecht gefoltert. Die drei Hauptangeklagten im Alter von 24, 25 und 21 Jahren hätten sich der gefährlichen Körperverletzung und Freiheitsberaubung schuldig gemacht, die übrigen der Beihilfe. Während der Urteilsverkündung erlitt eine Zuschauerin einen Schwächeanfall, es kam zu einem Tumult.