Hamburg (dpa/lno) - Die Vollsperrung der A7 nördlich von Hamburg wegen Brückenbauarbeiten hat in der Nacht zu Sonntag nicht zu den befürchteten Staus auf den Umgehungsstraßen geführt. Es gab trotz des Ferienstarts im Norden nach Polizeiangaben keine größeren Behinderungen. Die Sperrung zwischen den Anschlussstellen Schnelsen Nord und Kaltenkirchen sei am Sonntag um 9.00 Uhr aufgehoben worden, sagte ein Sprecher des Baukonsortiums zum Ausbau der A7, Via Solutions Nord.

Der ADAC forderte unterdessen einen einheitlichen Baustellenkoordinator für ganz Norddeutschland. Dieser müsste für Autobahnen und wichtige Bundesstraßen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Teilen von Mecklenburg-Vorpommern zuständig sein, sagte der verkehrspolitische Sprecher des ADAC-Hansa, Carsten Willms.

Er lobte grundsätzlich die Baumaßnahmen in Hamburg. Die Stadt gebe jährlich mehr als 70 Millionen Euro für den Straßenbau aus. "Das ist ein gutes Signal", meinte Willms. Das langfristig geplante Großprojekt A7-Ausbau werde auch sehr gut koordiniert. Was fehle, sei die Abstimmung mit kurzfristigen Maßnahmen, die wie die Instandsetzung der A1 nach Kassenlage vorgenommen würden. Zuvor hatte bereits der Auto Club Europa (ACE) die mangelnde Koordination der Baustellen in der Metropolregion Hamburg kritisiert.

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