Hamburg (dpa/lno) - Ein Ölbrand in einem Heizkraftwerk hat die Hamburger Feuerwehr in der Nacht zum Donnerstag fünf Stunden lang beschäftigt. Erst im zweiten Versuch habe das Feuer mit Löschpulver erstickt werden können, teilte die Feuerwehr mit. Die Einsatzkräfte seien mit schwerem Atemschutz in das Kraftwerk gegangen. Zur Brandursache hieß es, aus einem Wärmeaustauscher sei Wärmeträgeröl ausgelaufen und habe sich außerhalb der Brennkammer entzündet. Um alle Glutnester aufzuspüren, habe die Anlage größtenteils zerlegt werden müssen. Das 2009 in Betrieb gegangene Biomasse-Kraftwerk wird mit Holzhackschnitzeln betrieben.