Hamburg (dpa/lno) - Die Aufgabe scheint lösbar, der Gegner ist keine Übermacht: Wenn die Wasserballer des SV Poseidon am Samstag (16.00 Uhr) in der Inselparkhalle gegen den SC Wedding Berlin ihr erstes Heimspiel austragen, soll das erste Erstligaspiel seit mehr als fünf Jahren in der Hansestadt eine Erfolgsgeschichte werden. "Ich will mit meiner Mannschaft Berlin die Grenzen aufzeigen. Vielleicht können wir für eine Überraschung sorgen", sagte Trainer Florian Lemke: "Es ist beeindruckend, wie viel Qualität wir im Wasser haben."

Allerdings kommen die Berliner, bei denen auch die Ex-Hamburger Yannick Arnhold und Tom Völkel spielen, mit zwei Liga-Erfolgen im Gepäck in die Hansestadt, während der SV Poseidon zum Auftakt beim SV 98 Duisburg eine 6:11-Niederlage kassiert hatte. Andererseits hatten die Hamburger die Gäste im Rahmen eines Vorbereitungsturniers in Potsdam 10:6 besiegt. Dennoch warnte Mannschaftskapitän Alexander Weik: "Die Berliner bestehen nicht nur aus unseren ehemaligen Team-Kollegen, andere habe jahrelange Bundesliga-Erfahrung." Damit man eine Chance auf den Sieg habe, müsse man als Team agieren, gute Kompaktheit und Griffigkeit zeigen. "Dann wird es für jeden Gegner schwer", betonte Weik.

Poseidon-Vereinsnews