Hamburg (dpa/lno) - 2224 Familien mit 4900 Kindern sind im vergangenen Jahr in Hamburg von der Jugendhilfe unterstützt worden. Die Zahl sei im Vergleich zum Vorjahr fast gleich geblieben, teilte das Statistikamt Nord am Freitag mit.

Am häufigsten mussten Kinder von der Jugendhilfe betreut werden, weil die Eltern mit der Erziehung überfordert waren (34 Prozent). Auch psychische Erkrankungen, Suchtverhalten oder geistige und seelische Behinderungen der Eltern waren oft Gründe für den Einsatz einer sozialpädagogischen Familienhilfe (20 Prozent).

Mehr als die Hälfte der unterstützten Familien lebten ganz oder teilweise von Hartz IV oder Sozialhilfe. Bei mehr als der Hälfte der Familien (57 Prozent) hatte außerdem mindestens ein Elternteil ausländische Wurzeln.

Bericht zur Sozialpädagogischen Familienhilfe in Hamburg 2015