Hamburg (dpa/lno) - Aufsteiger SV Poseidon Hamburg muss in der Wasserball-Bundesliga weiter auf sein erstes Erfolgserlebnis warten. Das Team von Trainer Florian Lemke unterlag am Samstag dem SC Wedding Berlin in der Inselpark-Schwimmhalle trotz einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung mit 5:8. "Wir haben nicht das abgerufen, was wir können. Vielleicht haben einige Spieler noch zu viel Respekt vor der Bundesliga. Aber wir wissen, dass wir eine Mannschaft wie Wedding schlagen können", betonte der Coach nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel.

Die bahnte sich für die Hamburger Mitte des zweiten Viertels an, als die Gäste kaum noch eine Offensivaktion zuließen. "Unser Angriff ist eine Baustelle, aber wir müssen uns noch einspielen", räumte Kapitän Alexander Weik ein. Ebenso scheint der für die Wasserballer hohe Zuschauerzuspruch gewöhnungsbedürftig. "Ich habe noch nie so viele Fans hier gesehen, seit ich hier bin. Vielleicht hat sich der eine oder andere Spieler selbst ein bisschen zu viel Druck gemacht", sagte Lemke.

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