Hamburg (dpa/lno) - Fisch entwickelt sich in Deutschland immer mehr zu einem Luxusprodukt. Während in den ersten zehn Monaten 2016 die verkaufte Menge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,6 Prozent zurückging, haben die Kunden mit 3,1 Milliarden Euro (+3 Prozent) erneut mehr Geld für Fisch ausgegeben, wie Matthias Keller vom Bundesmarktverband der Fischwirtschaft sagte. Und das Weihnachtsgeschäft komme erst noch, freute sich Geschäftsführer Keller, der auch das wirtschaftsnahe Fisch-Informationszentrum (FIZ) leitet. Der mit einem Marktanteil von rund 20 Prozent beliebteste Speisefisch der Deutschen, der Lachs, ist laut Keller derzeit besonders teuer: "Die Norweger und Chilenen kommen mit der Produktion nicht nach. Wegen Läusen haben sie Produktionsausfälle."