Hamburg (dpa) – Die Crew des Hamburger Hochseeseglers Boris Herrmann hat ihren Weltrekordversuch am Sonntagnachmittag abgebrochen. Sechs Tage nach dem Start vor Brest sahen der französische Skipper Francis Joyon und sein Team um Navigator Herrmann keine Chance mehr, die bestehende Bestmarke für die schnellste Weltumseglung mit Mannschaften unterbieten zu können.

"Die Enttäuschung ist bei uns allen groß. Eine bittere Pille, aber eine konsequente und die einzig richtige Entscheidung", sagte Herrmann. Die Wetteraussichten ließen eine Rekordzeit nicht mehr zu. Der 31,50 Meter lange Trimaran "Idec Sport" hätte die rund 22 500 Seemeilen in weniger als 45 Tagen, 13 Stunden, 42 Minuten und 53 Sekunden schaffen müssen. Nach der Rückkehr in den Starthafen Brest ist bei guter Windprognose ein weiterer Versuch möglich. 

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