Hamburg (dpa/lno) - Nach einer Serie von Raubüberfällen auf Frauen in Hamburg haben mehrere Opfer einen 21-Jährigen als mutmaßlichen Täter identifiziert. Den Tatverdächtigen hatte die Polizei bereits im Oktober festgenommen, wie ein Sprecher am Mittwoch mitteilte. In insgesamt zehn Fällen soll er Frauen zwischen 59 und 88 Jahren gefolgt sein und sie in Gespräche verwickelt haben, um ihnen dann unvermittelt die Halsketten zu entreißen. Frauen die sich wehrten, soll er zu Boden gestoßen haben.

Ins Visier der Ermittler geriet er, weil er im Jahr 2013 bereits für vergleichbare Überfälle im Stadtteil Wilhelmsburg verurteilt worden war. Da zusätzlich ein nicht vollstreckter Haftbefehl wegen eines weiteren Raubdelikts gegen den 21-Jährigen vorgelegen habe, sei er im Oktober festgenommen worden. Erst nach der langwierigen Identifizierung des Mannes durch die Opfer habe sich der Verdacht jedoch bestätigt, sagte ein Polizeisprecher.

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