Hamburg (dpa/lno) - Die Hamburgische Bürgerschaft beschäftigt sich rund ein Jahr nach dem Nein der Bürger zu Olympischen Spielen heute mit der Zukunft des Sports in der Stadt. In einer Aktuellen Stunde will die SPD dabei über den vergangene Woche vom Senat vorgelegten "Masterplan Active City - Für mehr Bewegung in Hamburg" diskutieren. In dem knapp 180 seitigen Papier sind insgesamt 26 Projekte aufgelistet, die bis 2024 umgesetzt werden sollen. Die Gesamtinvestitionen bezifferte Sportsenator Andy Grote (SPD) auf 40 bis 50 Millionen Euro. 60 Prozent der Projekte beträfen den Breiten- und 40 Prozent den Leistungssport.

"Der Masterplan greift die Impulse aus der Bewerbung um die Olympischen Sommerspiele 2024 auf", sagte Grote. Es seien die bereits erarbeiteten Planungen und Konzepte für die einzelnen Sportstätten systematisch ausgewertet und auf ihre Umsetzbarkeit ohne Olympia geprüft worden. Beim Referendum am 29. November 2015 hatten sich 51,6 Prozent der rund 650 000 Teilnehmer gegen eine Bewerbung Hamburgs für Olympische Spiele ausgesprochen. 48,4 Prozent votierten für das größte Sportereignis der Welt.

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