Hamburg (dpa/lno) - Die HSH Nordbank sieht sich mit einem gestiegenen Gewinn für den geplanten Verkaufsprozess gewappnet. Unter dem Strich habe das Institut in den ersten neun Monaten des Jahres einen Nettogewinn von 163 Millionen Euro erzielt, teilte die Bank am Freitag mit. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 24 Millionen Euro. Trotz einer unverändert schwierigen Situation an den Schiffsmärkten rechne die Bank nach wie vor mit schwarzen Zahlen für das Gesamtjahr, erklärte Vorstandschef Stefan Ermisch. Das Institut rüste sich für den anstehenden Eigentümerwechsel.

Die Bank soll aufgrund von EU-Vorgaben bis 2018 verkauft werden. Sie zeige eine erfreuliche Entwicklung in allen Geschäftsfeldern der Kernbank, äußerte Ermisch. Die Kernbank erzielte in den ersten drei Quartalen des Jahres einen Gewinn vor Steuern von 535 Millionen Euro, nach 347 Millionen im gleichen Vorjahreszeitraum.