Hamburg (dpa/lno) - Unter dem Motto "Die Beute, das Geld, der Traum" präsentiert sich das sechste deutsch-französische Kulturfestival "arabesques" von diesem Sonntag (22. Januar) an bis zum 2. März in Hamburg. Anlehnend an die Romanreihe "Die Rougon-Macquart" von Émile Zola über die Bereicherung der Hochbourgeoisie im zweiten Kaiserreich will das Kulturfestival einen Blick auf unsere heutige Gesellschaft werfen und sich dabei den Themen kollektive Identität, Macht, Armut, Hoffnung und den Möglichkeiten des Erhalts demokratischer Werte widmen, teilten die Veranstalter mit.

Eröffnet wird das Festival mit dem Stummfilm "L’argent" von Marcel l'Hierbier und der Improvisationskunst des Pianisten Jean-François Zygel im Metropolis Kino. Fünf Wochen lang zeigen anschließend Künstler aus Frankreich und der Hamburger Metropolregion in Konzerten, Salons, Lesungen, Ausstellungen, Theater- und Filmdarbietungen, wie sich verschiedene Kulturen anziehen, beeinflussen und gegenseitig bereichern. Als "composer in residence" wurde der zeitgenössische Komponist Thierry Pécou eingeladen.

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